Corona-Pandemie: Rewe hält am Hygienekonzept fest

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An Maske und Abstand beim Einkaufen haben sich viele bereits gewöhnt. Doch die Infektionszahlen steigen. Gelten in den Supermärkten im Dortmunder Westen deshalb bald wieder schärfere Regeln?

Lütgendortmund, Huckarde, Mengede

, 13.10.2020, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer aktuell einkaufen gehen will, der muss an mehr als nur an das Portemonnaie denken. Seit dem Frühjahr ist auch ein Mundschutz fester Bestandteil in der Einkaufstasche. Der Grund dafür ist bekannt: das Coronavirus.

In NRW steigt die Anzahl an Corona-Erkrankten wieder an. Viele Städte und Kreise gelten bereits als Risikogebiete. Auch Dortmund ist von den steigenden Infektionszahlen nicht ausgenommen.

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Die Supermarkt-Kette Rewe betreibt im Dortmunder Westen neun Märkte. Wie reagiert Rewe auf die aktuellen Entwicklungen? „Wir stehen im engen Austausch mit den Behörden und setzten deren Anordnungen um“, berichtet Annika Amshove, Pressesprecherin bei Rewe. „Sofern es auf kommunaler Ebene aufgrund von Erlässen von Städten und Gemeinden zu weitergehenden Regelungen kommt, suchen wir nach Lösungen im Austausch mit lokalen Ordnungsämtern.“

Wenig Gefahr: Supermärkte „spielen keine tragende Rolle“

Mögliche Verschärfungen der aktuellen Maßnahmen oder Veränderungen am bestehenden Hygienekonzept sollen erst nach Entscheidungen von örtlichen Behörden beschlossen werden.

Bei der Diskussion über die Bewertung der Schutzmaßnahmen sei aber zu berücksichtigen, dass Supermärkte „keine tragende Rolle“ im Verlauf des Infektionsgeschehens gespielt haben.

„Dies kann als starkes Indiz dafür gesehen werden, dass die gegenwärtigen Infektionsschutzmaßnahmen in den Märkten greifen“, sagt Annika Amshove.

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