Coronavirus-Gefahr: CDU fordert Erklärungen von der Stadt Dortmund

Dringlichkeitsanfrage

Die Dortmunder CDU-Fraktion sorgt sich wegen der rasch steigenden Coronavirus-Erkrankungen in Deutschland um die Gesundheit der Dortmunder. Die Stadt soll sagen, wie sie mit der Gefahr umgeht.

Dortmund

, 27.02.2020, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Coronavirus hat jetzt auch die Dortmunder Lokalpolitik erreicht.

Das Coronavirus hat jetzt auch die Dortmunder Lokalpolitik erreicht. © dpa

Zur nächsten Sitzung des Dortmunder Gesundheitsausschusses am 10. März hat die CDU-Fraktion das Thema Coronavirus per Dringlichkeitsanfrage auf die Tagesordnung gesetzt. Hintergrund sind die rasch steigenden Zahlen von bestätigten Coronavirus-Erkrankungen in Deutschland.

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Die Christdemokraten haben einen ganzen Fragenkatalog dazu, mit dem sie eine detaillierte Darstellung der gegenwärtigen Situation einfordert:

  • Wer hat im Ernstfall welche Verantwortlichkeiten?
  • Was macht der städtische Krisenstab?
  • Welche Vorbereitungen trifft das Gesundheitsamt?
  • Wie reagiert die Stadt, wenn sich der COVID-19-Erreger in Dortmund ausbreiten sollte?
  • Welche Kapazitäten hat das Klinikum

„Kurzum, wir fordern einen umfassenden Bericht zur aktuellen Lage und möchten zugleich die Hintergründe beleuchtet wissen“, erklärt Justine Grollmann, sozialpolitische Sprecherin der Dortmunder CDU-Fraktion.

Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die Sitzung am 10. März (Dienstag, ab 15 Uhr), auf der Zuschauertribüne im Ratssitzungssaal im Rathaus, Friedensplatz 1, zu verfolgen und Einblicke in die dann aktuelle Gefährdungslage zu bekommen.

Die Stadt hat bereits für Freitag, 28. Februar, eine Pressekonferenz zu dem Thema angekündigt.

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