Coronavirus: Ikea schließt sein Möbelhaus in Dortmund – Shoppen weiter möglich

Ikea-Häuser schließen

Ikea hat alle Einrichtungshäuser in Deutschland geschlossen – auch die Filiale in Dortmund. Wer sich aber zu Hause neu einrichten will, kann das unter bestimmten Bedingungen trotzdem tun.

Dortmund

, 17.03.2020, 10:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ikea schließt aufgrund des Coronavirus.

Ikea schließt aufgrund des Coronavirus. © dpa

Ikea in Dortmund schließt aufgrund des Coronavirus seine Pforten – genau wie die 53 anderen Möbelhäuser, die der Einrichtungsgigant in Deutschland betreibt. Seit Dienstag (17.3.) bleiben überall die Türen zu.

Die Schließung erfolgt auf unbestimmte Zeit, „um die Sicherheit von Kunden und Mitarbeiter zu schützen und die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen“, so das schwedische Möbelhaus.

„Jeden Tag besuchen viele Tausend Menschen unsere Einrichtungshäuser. In dieser herausfordernden Situation wollen wir unserer Verantwortung als großer Einzelhändler gerecht werden“, erklärte Dennis Balslev, Ikea-Geschäftsführer in Deutschland in einer Mitteilung.

Online-Shopping weiterhin möglich

Derzeit werde laut Balslev an Konzepten gearbeitet, wie die Kunden unter den veränderten Bedingungen trotzdem bestmöglich bedient werden könnten. Der Online-Shop bleibt weiterhin geöffnet.

Lieferungen nur noch bis zur Haustür

Abweichend von der sonstigen Praxis liefert Ikea aufgrund der aktuellen Situation allerdings nicht wie sonst ins Haus, sondern die Speditionen bringen die Waren nur noch bis zur Haustür. Montagen und Installationen werden nach Absprache zwischen dem Kunden und dem Servicepartner erfolgen, wenn beide Seiten damit einverstanden sind.

Wer angesichts der Situation einen neuen Termin vereinbaren möchte, könne dies aber über die Homepage tun. Auf der Webseite www.ikea.de sollen die Kunden auch informiert werden, wenn die Häuser wieder öffnen.

Coronavirus Update

Alles, was Sie über das Virus und die Folgen wissen müssen. Jeden Tag kostenlos per E-Mail.

Lesen Sie jetzt