Crash-Fahrt in Kirchlinde endete mit Alkoholtest - und einer Überraschung

Verkehrsunfall

In offenbar betrunkenem Zustand hat ein Autofahrer in Kirchlinde einen Schaden von 17.000 Euro verursacht. Bei der Überprüfung des Crash-Fahrers fiel den Polizeibeamten noch etwas auf.

Kirchlinde

, 06.06.2019, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der 57-jährige Autofahrer aus Castrop-Rauxel war am Mittwochabend auf der Siepmannstraße unterwegs. Gegen 21. 50 Uhr beendeten ein geparktes Auto und ein Postablagekasten seine Tour. Nach Polizeiangaben wollte der Mann dann flüchten, wurde aber noch an der Unfallstelle von Polizeibeamten gestellt.

Plötzlich mit dem Auto auf den Gehweg gefahren

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Fahrer mit seinem Wagen etwa in Höhe der Hausnummer 53 schlagartig nach links „abgebogen“ und auf den dortigen Gehweg gefahren sein. Hier fuhr er dann weiter, bis er kurz darauf gegen ein geparktes Auto sowie einen Postablagekasten prallte. Als er nicht weiterkam, so die Polizei, fuhr er noch mehrere Male gegen das andere Auto. Dann stieg der 57-Jährige aus, so wollen Zeugen beobachtet haben, schaute sich um und wollte anschließend offenbar weiterfahren. Dies wussten die eingetroffenen Polizisten jedoch zu verhindern und zogen den Mann aus dem Fahrzeug.

Im Polizeibericht heißt es, dass starker Alkoholgeruch im Atem des Autofahrers zu einem freiwilligen Atemalkohol-Vortest führte - mit deutlich positivem Ergebnis. Weitere Recherchen der Polizei ergaben dann noch, dass der 57-Jährige wohl auch keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Beamten stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Eine Ärztin entnahm dem Mann eine Blutprobe.

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