Damit Kinder überleben

65 000 Euro kamen seit 1995 zusammen. Jahr für Jahr 5000 Euro, die mehr sein sollen als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein:

15.01.2008, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Damit Kinder überleben

<p>Dr. Ralf Karpowski (r.) übergab symbolisch eine Pumpe an Wolfgang Hübel. Böhm-Heffels</p>

Der Dortmunder Versorger DEW21 engagiert sich über Unicef auch auf dem schwarzen Kontinent. Erst gestern übergab Dr. Ralf Karpowski, Geschäftsführer DEW21, an Wolfgang Hübel, Leiter der Unicef-AG Dortmund, eine Wasserpumpe. Sie diente als Symbol für 5000 Euro, die DEW21 zur Unterstützung eines Wasserprojektes in Äthiopien spendet.

Mit Hilfe des Geldes können 80 neue Brunnen in den Regionen Amhara und Afar gebaut werden. Sie fördern Grundwasser aus 40 Meter Tiefe und sind selbst während der Dürreperioden funktionsfähig. Unicef hilft, die Bohrlöcher mit einheitlichen, einfachen Handpumpen auszurüsten. Das erleichtert die Schulung der Wartungsteams und die Beschaffung von Ersatzteilen. Fast 40 000 Menschen werden durch die neuen Anlagen sauberes Trinkwasser bekommen.

Auf mindestens eine Viertelmillion Menschen schätzt Wolfgang Hübel die Gesamtzahl, die seit 1995 versorgt werden konnte - dank des Engagements von DEW21. Mit den Brunnen ist es nicht getan. Es geht natürlich auch ums Abwasser, um Kanäle und Latrinen. Alles muss sicher angelegt und gewartet werden. "Täglich sterben in Afrika 5000 Kinder an Durchfallerkrankungen", verdeutlicht Hübner die Dramatik.

Aus dem jährlichen 5000 -Engagement von DEW21 soll eine feste Projekt-Partnerschaft werden, die in einer Region des Kontinents ganz gezielt ein komplettes Projekt unterstützen wird. In den Anfangsjahren der DEW-Initiative fand regelmäßig im Casino eine festliche Unicef-Gala zugunsten der Brunnenförderung in Afrika statt. Aber leider stieß die Gala nach nur vier Jahren auf zu geringes Interesse. bö

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