Mit Fotostrecke: Darum bleibt die Brücke an der B236 vorerst einspurig

hzStraße Am Remberg

Am Remberg wurden schwere Schäden an der Brücke festgestellt, die Straße ist nur noch einspurig. Das Tiefbauamt arbeitet an einer Lösung. Das ist die aktuelle Lage.

von Marc Dominic Wernicke

Schüren, Hörde

, 20.09.2019, 15:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

An einer der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen Hörde und Aplerbeck müssen Autofahrer mit starken Beeinträchtigungen rechnen: Die Brücke der Straße „Am Remberg“ westlich der B236 ist seit Donnerstag (19. September) aufgrund schwerer Schäden nur noch auf einer Spur befahrbar.

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Eine Ampel zur Taktung des beidseitigen Verkehrs wurde vor Ort eingerichtet. Es kann daher zu Verzögerungen und Rückstaus auf der viel befahrenen Straße kommen.

Lose Metallteile und Risse im Beton

Bei einer Routinekontrolle haben Mitarbeiter des Tiefbauamts gravierende Schäden an der Remberg-Brücke erkannt. „Wir haben auf beiden Seiten verschiedene Probleme festgestellt“, erklärt Stadtpressesprecher Christian Schön auf Nachfrage.

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So sieht die Brücke am Remberg im Detail aus

Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" nahe der B236 ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig. Die Konstruktion ist nicht mehr so sicher wie sie eigentlich sein sollte. Unsere Bilder geben einen Eindruck vom Zustand der Brücke.
20.09.2019
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Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Ein Blick von unten auf die Brückenkonstruktion.© Oliver Schaper
Ein Blick von unten auf die Brückenkonstruktion.© Oliver Schaper
Ein Blick von unten auf die Brückenkonstruktion.© Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar - und gewährt an einigen Stellen tiefe Einblicke.© Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar - und gewährt an einigen Stellen tiefe Einblicke.© Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar - und gewährt an einigen Stellen tiefe Einblicke.© Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. Der rote Wagen kommt gerade von der B236.© Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper
Die Brücke auf der Straße "Am Remberg" ist seit Donnerstag (19.9.) nur noch einspurig befahrbar. © Oliver Schaper

So habe sich auf der Ostseite der Abschlusswinkel des Fahrbahnübergangs teilweise von der Unterkonstruktion gelöst. Bei einer weiteren Schädigung bestünde hier die Gefahr, dass Metallteile in den Fahrbahnbereich geraten.

„Die könnten Fahrzeuge treffen oder Fahrer so erschrecken, dass es zu einem Unfall kommen könnte“, warnt Schön. Die Schäden seien so ausgeprägt, dass selbst das städtische Kontrollfahrzeug den betroffenen Bereich am Donnerstag nicht mehr befahren durfte.

Mit Fotostrecke: Darum bleibt die Brücke an der B236 vorerst einspurig

Schuld an der Sperrung sind marode Teile des Bauwerks. © Oliver Schaper

Das zweite Problem wurde an der Westseite der Brücke ausgemacht: Die dortige Stahlbetonwand, die den Abschlusswinkel hält, sei durch Risse so weit beschädigt, dass sie nicht mehr fest mit dem Unterbau verbunden ist. Laut Christian Schön drohe hier ein Absinken der betroffenen Wand.

Der Verkehr bleibt vorerst einspurig

„Die Lösung liegt darin, die Stahlwinkel der Fahrbahnübergänge zu ersetzen. Dabei müssen die Stahlbetonwände zumindest teilweise abgebrochen und neu erstellt werden“, so der Stadtsprecher. Wie lange es dauert, bis die Brücke wieder beidseitig befahren werden kann, lasse sich derzeit nicht bestimmen.

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Die Brücke westlich der B236 überquert die ehemalige Bahntrasse der Dortmunder Eisenbahn GmbH (heute „Captrain“). 1968 wurde sie gebaut und sollte eigentlich nur für sieben Jahre behelfsweise genutzt werden. Unter der Brücke, wo einst die Gleise verliefen, soll künftig ein neuer Radweg von der Gartenstadt bis zum Phoenix-See entstehen.

Der Neubau verzögert sich seit 2015

Ein Neubau der alten Behelfsbrücke war eigentlich schon im Februar 2015 vorgesehen, ist jedoch bis heute nicht erfolgt.

„Diese Baumaßnahme musste im Sinne einer sinnvollen Baustellenkoordinierung zurückgestellt werden“, begründet Christian Schön. „Erst muss die Schüruferstraße fertig sein, damit nicht alle Verbindungen in Richtung Schüren und Aplerbeck zeitgleich mit Baumaßnahmen belegt sind.“

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