Darum gibt es seit 18 Monaten zwei kuriose Baustellen an der Sendstraße

hzÄrger in Wambel

Kurios wirken Bäume oder ihre Überreste im Boden, die von Zäunen eingefasst sind. Zwei „Baumbaustellen“ gibt es seit 18 Monaten an der Sendstraße in Wambel - eine ist ein kleines Hindernis.

Wambel

, 17.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Anderthalb Jahre ist es her, dass durch den Orkan „Friederike“ zwei Bäume an der Sendstraße umstürzten. Die umgeknickten Stämme wurden sogleich entfernt, doch die Stümpfe blieben zunächst erhalten und entwickelten neue Triebe. Die beiden „Baumbaustellen“, eine an der Einmündung in die Rüschebrinkstraße, die andere an der Kreuzung mit der Koerstraße, sind bis heute erhalten. Das versteht Bruno Hartwig (79) nicht. Häufig kommt der Brackeler an den Stellen vorbei und ärgert sich über das unschöne Bild.

Darum gibt es seit 18 Monaten zwei kuriose Baustellen an der Sendstraße

Vom ursprünglichen Baum ist innerhalb der Umzäunung nichts mehr zu sehen. Eingerahmt sind der Papierkorb und die Schutzbügel des einstigen Baumes. © Uwe Brodersen

An der Einmündung Rüschebrinkstraße rage die „Baustellen“-Umfassung etwas in die Fahrbahn der Sendstraße und behindere ein Stück weit den Verkehr. Eng für Autofahrer wird es vor allem, wenn große Fahrzeuge wie der Bus von der Rüschebrink- in die Sendstraße einbiegen. In die „Baustelle“ an der Send-/Ecke Koerstraße sei ein neuer Baum gepflanzt worden, so Bruno Hartwig. „Wann endlich kommen die Baustellenzäune weg?“, möchte er wissen.

Die Stadt teilt dazu nur mit, dass an der Einmündung zur Rüschebrinkstraße und an der Ecke Koerstraße jeweils eine Robinie dem Sturm zum Opfer fiel. Beide Stubben seien Ende September 2018 entfernt worden. Die Baumscheiben seien noch abgesperrt, sollen aber wiederhergestellt werden. An der Koerstraße sei bereits ein Spitzahorn gepflanzt worden, auch an die Einmündung Rüschebrinkstraße solle ein solcher Baum kommen.

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