Darum hängen an der Weißenburger Straße in Dortmund Glasverbots-Schilder

Glas verboten

Inzwischen kommt es oft vor, dass die Stadt bei Großveranstaltungen in bestimmten Zonen Glas verbietet. Doch warum hängen an der Weißenburger Straße solche Schilder – ohne Veranstaltung?

Kaiserstraßenviertel

, 06.11.2019, 11:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum hängen an der Weißenburger Straße in Dortmund Glasverbots-Schilder

An der Weißenburger Straße/Ecke Hamburger Straße hängen diese Glasverbots-Schilder. © Christin Mols

Scherben bringen ja angeblich Glück – können aber Menschen auch schwer verletzen. Vor allem, wenn viel Alkohol und ausgelassene Stimmung im Spiel sind. Deshalb spricht die Stadt Dortmund bei Großveranstaltungen temporäre Glasverbots-Zonen ein, um den Signal Iduna Park gibt es sogar eine permanente.

Bei temporären Glasverbots-Zonen hängt das Tiefbauamt der Stadt Hinweise an Masten, um die Besucher zu informieren. Gründe für die Verbots-Zonen waren in diesem Jahr zum Beispiel der Evangelische Kirchentag – oder die potenzielle Meisterfeier des BVB im Mai, die am Ende doch nicht gefeiert werden konnte.

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Vorsichtshalber hatte das Tiefbauamt der Stadt dafür an der Route des Meister-Korsos Schilder aufgehängt. Unter anderem an der Weißenburger Straße, wo der Zug lang ziehen sollte. Die meisten Schilder wurden direkt nach dem Nicht-Meisterschaftswochenende abgenommen. Aber an der Weißenburger Straße/Ecke Hamburger Straße hängen an einem Laternenmast noch die Hinweise.

Auf Anfrage lieferte die Stadt Dortmund dafür den Grund: Bei der Abnahme der Schilder „sind diese dann wohl durchgegangen“, sagte Stadt-Pressesprecher Maximilian Löchter auf Anfrage. Durch unsere Recherche sei man darauf gestoßen, dass die Schilder noch hängen. Sie würden nun durch das Tiefbauamt entfernt.

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