Darum ist das Briefverteilzentrum Kirchlinde eingerüstet

Briefzentrum der Post

Seit ein paar Tagen ragt ein Kran in den Himmel über Kirchlinde. Grund dafür ist eine Baustelle am Briefverteilzentrum Dortmund der Post in Kirchlinde.

Kirchlinde

, 19.07.2019, 12:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum ist das Briefverteilzentrum Kirchlinde eingerüstet

Das Briefverteilzentrum Kirchlinde gibt es seit 22 Jahren. Jetzt sind Sanierungsarbeiten notwendig. © Foto: Holger Bergmann

Die Fassaden der beiden Gebäude mit ihrem matten Aluminium und ihrem leuchtenden Postgelb täuschen darüber hinweg, dass das Briefverteilzentrum der Post in die Jahre gekommen ist. In diesem Jahr wird es 22 Jahre alt.

Da sind erste Reparaturmaßnahmen keine Überraschung. In diesen Tagen laufen die ersten größeren Ausbesserungsarbeiten in der Geschichte des Komplexes: Die beiden Flachdächer bekommen eine neue Abdichtung.

Bekenntnis zum Standort

Was man für eine Routine-Arbeit halten könnte, ist für Post-Sprecher Rainer Ernzer ein „Bekenntnis zum Standort Dortmund“.

Das Briefzentrum Dortmund wurde 1997 eröffnet. Seitdem wurden in Kirchlinde weit über sieben Milliarden Briefe bearbeitet. Das tägliche, maximale Sortiervolumen beträgt rund zwei Millionen Sendungen. Diese Zahl wird allerdings vor allem in Spitzenzeiten wie vor Weihnachten erreicht.

Nachts ist viel zu tun

Etwa 350 Mitarbeiter arbeiten im Briefzentrum. Der Einzugsbereich umfasst das gesamte Postleitzahl-Gebiet 44. Also nicht bloß Dortmund, sondern auch Bochum, Castrop-Rauxel, Herne und Lünen.

Gearbeitet wird vor allem nachts in zwei Stoßzeiten. Zuerst kommen die Postsendungen aus dem 44er-Bereich, um in den Rest der Welt geschickt zu werden. Später in der Nacht kommen die Briefe aus ganz Deutschland, deren Adressaten in diesem Postleitzahl-Gebiet leben.

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