Fliegende Bilder

Darum trauert das Dortmunder U um die Corona-Toten

Mit einer Trauerbotschaft am U-Turm erinnert Dortmund an die Corona-Opfer. Wir erklären, was hinter der Installation für die „Fliegenden Bilder“ steckt.
Filmemacher Adolf Winkelmann (l.) und Oberbürgermeister Thomas Westphal vor der Trauer-Botschaft zum Corona-Gedenktag am U-Turm. © Oliver Volmerich

Weiße Luftballons steigen auf, die zu einem ganzen „Meer“ werden. Vor dessen Hintergrund erscheint der schwarze Schriftzug „Dortmund trauert“, der rund um den Turm läuft.

Mit diesen eindrucksvollen „Fliegenden Bildern“ setzt Dortmund an diesem Sonntag (18.4.) ein eindrückliches Zeichen zur Erinnerung an die Opfer der Corona-Pandemie. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte für den 18. April zu dem bundesweiten Gedenken aufgerufen.

Die Initiative für die Trauer-Botschaft am U-Turm ging von Oberbürgermeister Thomas Westphal aus. Filmemacher Adolf Winkelmann setzte sie eindrucksvoll mit den symbolträchtigen weißen Ballons um, die den ganzen Sonntag über auf der Lichterfassade am U-Turm zu sehen sind.



Von einem „sichtbaren Zeichen für die Verstorbenen, ihre Angehörigen und Freunde“ sprach Westphal. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind aber auch bei den Hinterbliebenen und nahestehenden Personen, die oftmals keine Gelegenheit hatten, ausreichend und in Würde Abschied zu nehmen und denen die Umstände der Pandemie vielfach auch die Gelegenheit genommen hat, angemessen trauern zu können.“

„Es geht nicht nur um die Corona-Opfer, sondern auch um die Menschen, die Angehörige verloren haben, von denen sie sich nicht verabschieden konnten“, erklärte auch Adolf Winkelmann.

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