Das Auge hörte mit beim Jugendkonzert

21.11.2007 / Lesedauer: 2 min

"Heiße Rhythmen" spielen die Dortmunder Philharmoniker fast jeden Abend. Beim 1. Konzert für Junge Leute im Opernhaus waren sie besonders feurig.

"Gute Laune-Musik" wie das Scherzo à la Russe von Strawinsky und Gershwins "Strike up the Band" hatte der 1. Kapellmeister Ekhart Wycik ausgesucht. Und nahm sie mit auf einen Kurztrip an die Copacabana in Golds "Latin Symphonette", nach Spanien zu Tänzen aus Sevilla und nach New York zu den Bandenkriegen aus "West Side Story".

Farbige und durchgehend rhythmusbetonte Musik mit viel Schlagwerk hatte Wycik zusammengestellt und zeigte den Jugendlichen auch, wie cool ein Orchester spielen kann und wie schwer es ist, einen Rhythmus exakt zu klatschen. Masken und Ritter aus Prokofjews "Romeo und Julia" ließen die Philharmoniker schwungvoll aufmarschieren und begeisterten das junge Publikum auch mit einem russischen Trepak, der Turbo-Variante des Marsches.

Das Auge hörte mit bei diesem Konzert: In Riverdance-Tradition wirbelte die Gruppe "Scoil Rince Celtus" mit irischem Step und in farbenprächtigen Kostümen über die Bühne. Die deutsche Meisterin und Vizemeisterin im Stepptanz, Kimberly Kurz und Beate Slawinski, gehörten zu der Gruppe von fünf Mädchen, die zeigte, wie federleicht und grazil Stepptanz aussehen kann. JG

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