Das Ende einer "wirklich peinlichen Geschichte"

16.01.2008, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Marten " Es ist schon eine wirklich peinliche Geschichte", machte Detlef Wienhöfer von den Dortmunder Sport- und Freizeitbetrieben keinen Versuch das Versäumnis der Vergangenheit schön zu reden. Das Versäumnis ist die fehlende Genehmigung für den Bau eines Umkleidecontainers auf der Martener Bezirkssportanlage am Wisch- linger Weg. Die verhinderte den seit langem beschlossenen Bau des Containers.

Seit dem 10. Dezember liegt sie nun vor. Jetzt erfolgt die Ausschreibung. Im April kann mit den Arbeiten begonnen werden.

Immerhin bekommt die Arminia aus Marten, die in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, dann im Sommer sozusagen als Geburtstagsgeschenk ihren Umkleidecontainer.

Doch das Geschenk ist nicht allein wegen der langen Wartezeit nur die zweite Wahl. Viel lieber hätten die Arminen den Zuschlag für den Kunstrasenplatz im Stadtbezirk Lütgendortmund erhalten. Detlef Wienhöfer erläuterte auf Wunsch der Politiker noch einmal die Auswahlkriterien. Eines war die Zahl der den Platz nutzenden Mannschaften. Die Nachfrage beim Fußballkreis ergab, dass die SG Lütgen-dortmund mit drei Senioren- und 13 Jugendteams die Nase knapp vor der Arminia mit zwei Senioren und zwölf Jugendteams hatte.

Unabhängig von der Entscheidung für Lütgendortmund ist es aber fraglich, ob die Arminia den Zuschlag bekommt, wenn eines Tages Geld für einen zweiten Kunstrasenplatz im Bezirk bereit steht. "Denn nicht jeder Platz ist dafür geeignet", erläuterte Wienhöfer. Alle Plätze umzugestalten ist zudem nicht gewollt. "Denn Kunstrasenplätze, die ohnehin nur 15 Jahre halten, sind außerhalb der Trainingszeiten verschlossen. Hätten wir nur noch Kunstrasenplätze, müssten wir also zusätzliche Bolzplätze bauen", so Detlef Wienhöfer.

Matthias vom Büchel

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