„Das ist nicht cool rauszufliegen“ - Doch Koch Sven Wesholek hat noch eine letzte Chance

hzSat 1-Kochshow

Es war der Skrei von Jahrhundertkoch Eckhart Witzigmann, der den Dortmunder Koch Sven Wesholek bei der Sat 1-Kochshow „Top Chef Germany“ aus dem Rennen warf. Doch es gibt noch eine Chance.

Dortmund

, 31.05.2019 / Lesedauer: 3 min

In der vierten Folge kurz vor dem Halbfinale erwischte es den Dortmunder Koch Sven Wesholek (26). Der Sous-Chef vom Restaurant „Der Schneider“ am Gottesacker musste sich von seinen Mitstreitern geschlagen geben. „Die Kritik von Herrn Witzigmann war gar nicht so schlecht“, sagt Wesholek, „doch die Konkurrenz war sehr gut.“ Die dreiköpfige Jury mit Witzigmann an der Spitze hatte es nicht leicht. Wesholek: „Da geht es um Kleinigkeiten, ob man weiterkommt oder nicht.“

Zuvor galt es im Vierer-Team nach Blind-Verkostung in der Blackbox durch je ein Teammitglied Petersilienwurzel mit Yuzu, ein Gericht von Tim Raue, zu erschmecken und innerhalb einer Stunde möglichst detailgetreu nachzukochen. „Eine schwere Aufgabe“, sagt Wesholek, bei dem sein Team das Nachsehen hatte.

„Das war eine sehr coole Erfahrung für mich“

Der Dortmunder Koch hat sich die Folge im TV angesehen. „Das ist nicht cool rauszufliegen“, sagt er, „kurz vor dem Halbfinale will man weiterkommen. Aber es war eine sehr, sehr große und coole Erfahrung für mich, mich vor Witzigmann und gegen sehr gute Köche zu beweisen.“

Es gibt aber noch eine Chance. Für Wesholek ging es direkt nach der letzten Sendung in die Online-Challenge. Dort trat er gegen den Online-Sieger der Vorwoche Johannes Sommer sowie den Kollegen Bernhard Reiser an, der mit Sven Wesholek die Sendung am Mittwoch verlassen hat.

Die Online-Challenge im Video

Ein komplett schwarzes Gericht

Die Aufgabe des Dreikampfs: Ein komplett schwarzes Gericht kochen. Und das in nur 30 Minuten. Um sich die Chance in die letzte Runde von Top Chef Germany offenzuhalten, galt es, Sternekoch und Jurymitglied Peter Maria Schnurr zu überzeugen.

Sven Wesholek kochte „in Richtung Salat“. Schwarze Gnocchi, Karotte, Johannisbeeren, marinierte Schwarzwurzeln und als Dekoration Chips aus schwarzem Sesam und geriebene Lakritze. „Das Aussehen spielt eine große Rolle bei dem Gang“, erläuterte er. Die Zeit war knapp, und Wesholek atemlos.

Lichtjahre vom Gericht der Konkurrenten entfernt

Das erste Urteil von Peter Maria Schnurr klang niederschmetternd: „Die Gnocchi sind unangenehm“. Kein Satz, den man bei einer Entscheidungs-Challenge hören will. Doch am Ende sagte Schnurr: „Es macht Freude, das zu essen. Es ist durchdacht“. Das Gericht sei „Lichtjahre“ von dem der Konkurrenten entfernt.

Damit kann Sven Wesholek den Titel noch holen. In der nächsten Woche kämpft er um das Ticket ins Finale. Gegen wen er in der Online-Challenge kämpft, sehen die Zuschauer am Mittwoch, 5. Juni 2019, um 20.15 Uhr in SAT.1 und im Anschluss das Duell mit Sven Wesholek um 23 Uhr auf sat1.de.

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