Das letzte Erz der Stadt

21.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Fast elegant schwebt der rotschimmernde Eisenerzbrocken auf sein neues Fundament vor einem neuen Museum. Fast: Der Klotz wiegt drei Tonnen und hängt am Kran. Das Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12, erhielt das Schwergewicht als Dauerleihgabe vom Dortmunder Naturkunde-Museum.

Das Exponat gehört nun zum Museumspfad, der den Weg von Erz zu Stahl veranschaulichen soll. Auch Thema einer Dauerausstellung des Hoesch-Museums.

25 Jahre lag der Roteisener-Brocken in der Außenanlage des Naturkundemuseums.

"Dieses Erz wurde vor allem in der Nachkriegszeit auch in Dortmund verhüttet", weiß Wolfgang Homann, ehemaliger Leiter des Naturkundemuseums. Jährlich waren es Millionen Tonnen. Heute ist der Ausstellungsbrocken der letzte seiner Art in Dortmund. cl

www.hoeschmuseum.dortmund.de

Lesen Sie jetzt