Die Teilnerhmer der Demo erinnerten an die, die auf der Flucht starben. Auf ihren Weg zogen sie am Dortmunder U vorbei. © Stephan Schütze
Seebrücke-Protest

Demonstranten tragen die Namen tausender Toter in die Stadt – viele Fotos

Mit einem riesigen Banner sind am Samstagmittag Demonstranten durch die Dortmunder Innenstadt gezogen. Sie hatten eine wichtige Botschaft.

35.597 Tote steht auf dem Banner – und jeder einzelne hat einen Namen. Damit sie, die auf ihrer Flucht starben, nicht vergessen werden, haben die Teilnehmer eines Demonstrations-Zuges viele Namen auf das große Plakat geschrieben.

Mit dem Plakat zogen sie vom Westpark, wo sie zuvor eine Kundgebung abgehalten hatten, in die City vor das Rathaus auf dem Friedensplatz.

Dort verkündeten sie ihre Forderungen: Es gelte, jeden Menschen aus Seenot zu retten und das Sterben an den Grenzen zu verhindern.

Zu dem Protest aufgerufen hatte die Organisation „Seebrücke“. Mehrere Dortmunder Gruppen, darunter auch die Evangelische Kirche, beteiligten sich daran.

Die ganze Aktion in Bildern finden Sie hier:

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Demo in der Innenstadt

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Redaktion Dortmund
Leitender Redakteur, seit 2010 in der Stadtredaktion Dortmund, seit 2007 bei den Ruhr Nachrichten.
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