Der nach Angaben des Veranstalters größte Weihnachtsbaum leuchtet auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund. (Archivbild) © picture alliance / dpa
Keine Maskenpflicht

Der Dortmunder Weihnachtsmarkt kommt – Termin steht fest

Der Dortmunder Weihnachtsmarkt 2021 findet statt – und es gibt bereits ein Startdatum und Planungen dazu, welche Corona-Maßnahmen greifen sollen. Der Aufbau der Riesen-Tanne soll schon bald beginnen.

Der Dortmunder Weihnachtsmarkt soll in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie stattfinden. Organisator und Schausteller-Sprecher Patrick Arens bestätigte im Gespräch mit unserer Redaktion, dass das geplante Startdatum der 18. November ist. Durchgeführt werden soll der Markt unter der 3G-Regel.

Stand jetzt laufe alles darauf hinaus, dass der Markt an diesem Tag beginne, so Arens. Er verweist jedoch auch auf die Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie. Die Entwicklung des Infektionsgeschehens müsse man immer im Blick haben. „Letztes Jahr um diese Zeit habe ich auch noch gedacht, der Markt findet statt.“

Weniger Stände als vor der Corona-Pandemie

Es kam anders – der Markt 2020 wurde abgesagt. Das soll 2021 anders laufen. Der Weihnachtsmarkt soll aufgebaut werden und möglichst viele Besucher anlocken. Als erstes sichtbares Zeichen startet am 19.10. der Aufbau des riesigen Weihnachtsbaumes auf dem Hansaplatz, so Arens.

Ab dem 10.11. folge dann der Aufbau der Stände. Im Vergleich zum letzten Weihnachtsmarkt vor der Pandemie gebe es „etwa 10 Prozent weniger Stände“. Normalerweise würden etwa 300 Stände am Markt teilnehmen, in diesem Jahr seien es 25 bis 30 weniger.

Keine Maskenpflicht, 3G-Kontrollen an den Ständen

Der Markt soll auf den üblichen Flächen stattfinden, dem Hansaplatz, dem Alten Markt, am Katharinentor, rund um die Reinoldikirche, auf der Kleppingstraße und dem Platz von Netanya – eingezäunt werde nichts, so Arens.

In Sachen Maskenpflicht und 3G-Regel verweist Arens auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes. Die Maskenpflicht im Freien ist in der vergangenen Woche gefallen – eine Empfehlung besteht jedoch weiterhin.

Zur Kontrolle der 3G-Regelung ist in der Verordnung von „stichprobenhaften Überprüfungen“ die Rede. Für den Weihnachtsmarkt heißt das: Impf-, Genesenen- oder Testnachweis sollen an den Ständen, direkt beim Verkaufsprozess, kontrolliert werden, so Arens.

Ähnlich erklärt es die Stadt am Donnerstagabend auf unsere Anfrage. Neben den Stichprobenkontrollen müssen die Veranstalter mit Aushängen auf die 3G-Regelung hinweisen, da es keine klaren Ein- und Ausgänge gibt.

Für die Stichprobenkontrollen sind zunächst die Veranstalter verantwortlich. „Das Ordnungsamt wird die Kontrollen im Blick haben und zum Gegenstand der regelmäßigen Sicherheitsbesprechungen zur Weihnachtsstadt machen“, heißt es zudem von Stadtsprecher Christian Schön. Beide betonen, dass man sich bei den Details noch weiter in der Abstimmung befinde.

Stadt Dortmund setzt auf 3G statt 2G

An den Ständen soll zudem es Spender mit Desinfektionsmittel geben – zusammen mit den 3G-Kontrollen seien das die wesentlichen Änderungen, sagt Arens. „Wir bewegen uns mit der Veranstaltung im öffentlichen Raum und halten uns deswegen an die Konzepte, die sich über Jahre bewährt haben“, so Arens. Mehr Sicherheitspersonal als früher werde es nicht geben.

Andere Städte setzen bei Weihnachtsmärkten auf die 2G-Regel – beispielsweise Duisburg, ein Konkurrent um Besucher, die aus den Niederlanden anreisen. „Bis jetzt haben wir das noch nicht diskutiert, das hängt aber natürlich auch von der Position der Stadt Dortmund ab“, sagt Arens.

Die Stadt betont hier am Abend, sich an der aktuellen Corona-Schutzverordnung und dem Leitfaden des MAGS (Gesundheitsministerium) zur Durchführung von Kirmessen, Spezialmärkten zu halten – demnach dürfen ausschließlich immunisierte oder getestete Personen teilnehmen dürfen. Die Stadt setzt auf 3G.

Schausteller und Stadt stimmen Details noch ab

Für alle bisherigen Planungen betont Arens aber: Noch befinde man sich in der Feinabstimmung mit der Stadt. Die hundertprozentige Sicherheit, dass der Markt stattfindet, habe man erst am Veranstaltungstag selbst – im Vorjahr hatte man erfahren, wie das Infektionsgeschehen alle Planungen obsolet machen kann.

Für dieses Jahr ist Arens aber optimistischer: „Unser Vorteil ist der Impfprozess, der eine Durchführung wahrscheinlicher macht.“

Ein erstes handfestes Zeichen, dass der Markt stattfinden soll, hatte es bereits Mitte September gegeben: Die Stadtverwaltung hatte die erste Motiv-Tasse für den Markt vorgestellt. Auch die reguläre Weihnachtsmarkt-Tasse werde noch folgen, so Arens: „Die wird kurz vor Beginn des Marktes präsentiert.“

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1983 im Münsterland geboren, seit 2010 im Ruhrpott zuhause und für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Ich liebe es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vor allem: zuzuhören.
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