Die besten Mediziner

DORTMUND Als einziges Dortmunder Krankenhaus ist das Klinikum Dortmund gleich dreimal in der Fokus-Ärzteliste 2007 vertreten. In sechsmonatiger Recherche ermittelte das Magazin in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft auf über 10 000 Empfehlungen von Ärzten und Patienten die bundesweiten Top-Mediziner für Krebsleiden.

von von Ulrike Böhm-Heffels

, 30.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Die besten Mediziner

Auf der Bestenliste deutscher Krebs-Experten leuchtet das Klinikum mit gleich drei Top-Medizinern.

Aufgeführt sind bei den renommiertesten Experten für Tumoren der Prostata, der Nieren und Harnorgane Prof. Dr. Michael C. Truß als Urologe, für Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sind es Prof. Dr. Michael Heike als Gastroenterologe und Onkologe sowie Prof. Dr. Dietrich Löhlein als Chirurg.

Tumorzentrum

Ihre Kliniken stehen für hochkompetente Krebsbehandlung, was sich durch die Zusammenarbeit im Tumorzentrum, in der interdisziplinären Viszeral-Station (Bauchzentrum) und bei der Etablierung des Darmzentrums ausdrückt. Krebserkrankungen aller Organe und sämtliche Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems (Leukämien, Lymphome) werden hier behandelt. Sämtliche an der Diagnostik und Behandlung von bösartigen Erkrankungen beteiligten Kliniken und Institute am Klinikum sind im interdisziplinären Tumorzentrum „OnkoDO“ zusammengefasst.

Andere arbeiten teurer

An Westfalens größtem Krankenhaus klafft die Schere zwischen medizinischer Hochleistung und lückenhafter Krankenhausfinanzierung aber immer weiter auseinander. AOK-Regionaldirektor Ulrich Neumann, der wie kaum ein anderer die Krankenhauslandschaft hier beurteilen kann, lobte dabei schon vor Monaten die hohe Wirtschaftlichkeit des Klinikums. Hier sei der Patient billiger, andere Häuser lägen erheblich höher über den Landes-Basisfallwert und arbeiteten somit teurer. Die Ursache des zuletzt eingefahrenen Defizits von 10,9 Millionen Euro liege, so Neumann, im investiven Bereich.

Investieren zum rationalisieren

Genau hier soll der Bau des Zentral-OP als Rationalisierungsinvestition Abhilfe schaffen. Nur: Ihre – noch nicht beschlossene – Finanzspritze von 19,25 Millionen Euro will die Stadt als Gesellschafter des Klinikums an einen Notlagen-Tarifvertrag koppeln, gegen den sich die Gewerkschaft verdi bisher sperrt.

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