Ferienspaß: „Das Wichtigste ist, dass endlich etwas regelmäßig passiert“

hzFerienspaß 2020

In diesem Jahr gibt es wegen der Corona-Pandemie keine regulären Ferienspiele im Dortmunder Westen. Ferienspaß und ein umfangreiches Programm sind der Ersatz. So lief die erste Woche.

Lütgendortmund, Huckarde, Mengede

, 04.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Sachen Schule und Kita gibt es seit Beginn der Corona-Krise im März ein stetiges Auf und Ab. Mal gab es ausschließlich eine Notbetreuung, dann sollten alle eingeschränkt wieder am Unterricht oder der Betreuung teilnehmen.

Schließlich folgten Schul- und Kita-Gruppen-Schließungen.

Der Ferienspaß und das Programm rundherum sollen den Dortmunder Kindern nun wieder ein Gefühl von Kontinuität geben. „Schon in der ersten Woche war spürbar, dass das Wichtigste ist, dass endlich wieder etwas regelmäßig passiert“, sagt Arne Thomas, Fachreferent für den Stadtbezirk Mengede.

Auch sonst zeigt er sich sehr zufrieden mit den bisherigen Abläufen. Das Hygienekonzept gehe auf, alle Plätze seien in der ersten Ferienwoche ausgelastet gewesen und auch auf höhere Teilnehmerzahlen könne man in Mengede recht flexibel reagieren, so Arne Thomas.

Eltern machen sich keine Sorgen

Der positive Eindruck bestätigt sich auch in den Stadtbezirken Huckarde und Lütgendortmund. Dort war das Ferienprogramm beispielsweise mit Spiel und Bewegung auf dem Abenteuerspielplatz Rahm und dem übergreifenden Fifa Online EM-E-Gaming-Turnier gestartet.

„Es hat alles gut geklappt, die Kinder kommen regelmäßig“, sagt Lars Hilvering als stellvertretender Leiter der Jugendfreizeitstätte (JFS) Lütgendortmund. „Die Eltern machen sich keine Sorgen, weil sie wissen, dass wir hier auf alles achten und ein gutes Konzept haben.“

Eine positive Bilanz der ersten Ferienprogramm-Woche zieht auch die Stiftung Help and Hope, die ein Betreuungsprogramm für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf Gut Königsmühle in Ellinghausen organisiert.

Die Hygiene- und Gruppenregeln seien gut eingehalten und umgesetzt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung. „Nachdem es auf Gut Königsmühle durch Corona in den letzten Monaten still geworden war, freuen wir uns nun umso mehr, dass der Hof wieder bunt, fröhlich und laut ist“, sagt Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende von Help and Hope.

So geht es im Ferienprogramm weiter

Aktuell betreue die Stiftung 20 Kinder pro Woche und biete ein abwechslungsreiches Programm an. Darunter Bewegungsspiele, Schnitzen und Brettspiele selbst Gestalten. Neben dem täglichen Programm, sei das freie Spiel auf dem großen Spielplatz mitten auf dem Hof ein Highlight für die Kinder.

Auch die neue Lehrküche sei eingeweiht worden, allerdings Corona-bedingt noch nicht von den Kindern selbst.

In den kommenden Wochen erwartet die Kinder im Dortmunder Westen beispielsweise eine Mooncar-Rallye (JFS Lütgendortmund, 8.7.) und ein Zirkeltraining der besonderen Art (JFS Rahm, 10.7.). Alle weiteren Informationen gibt es im Internet.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt