Diese Krankheiten bringen die Dortmunder am häufigsten ins Krankenhaus

AOK-Statistik

Die AOK Nordwest hat über 35.000 Klinikaufenthalte ihrer Dortmunder Versicherten ausgewertet. Heraus kam, welche Krankheiten die Dortmunder am häufigsten ins Krankenhaus bringen.

Dortmund

, 07.01.2021, 06:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut der Krankenversicherung AOK wurden 2019 überwiegend Menschen mit Kreislauferkrankungen in Krankenhäusern stationär behandelt.

Laut der Krankenversicherung AOK wurden 2019 überwiegend Menschen mit Kreislauferkrankungen in Krankenhäusern stationär behandelt. © Schaper (Archivbild)

4447 AOK-Versicherte aus Dortmund mussten 2019 stationär wegen Kreislauferkrankungen in Krankenhäusern behandelt werden. Dies teilte die AOK Nordwest auf Basis aktueller Auswertungen mit. Damit sind Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkte oder Arteriosklerose der häufigste Grund für Klinikaufenthalte von Dortmundern.

Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2019 ist laut AOK im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 35.180 (2018: 34.574) AOK-versicherte Patienten in Dortmund mussten im Krankenhaus behandelt werden.

"27,1 Prozent der Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. Außerdem wurden rund 23 Prozent mehr Frauen (19.431) im Krankenhaus behandelt als Männer (15.749)“, so AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Vermehrt auch psychische Erkrankungen

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen an zweiter Stelle lagen Krankheiten des Verdauungssystems (3503), gefolgt von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen (3223). Außerdem wurden Patienten wegen Krankheiten des Atmungssystems (2840) und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (2730) ins Krankenhaus eingewiesen.

Auffällig sei laut AOK, dass bei psychischen Störungen 78 Prozent mehr Männer (2064) als Frauen (1159) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen 35 Prozent mehr Frauen (1570) als Männer (1160) ins Krankenhaus eingewiesen.

Lesen Sie jetzt

Fälle von Geschlechtskrankheiten nehmen in Dortmund leicht zu. Dabei ist ein Geschlecht stärker betroffen als das andere und bestimmte Krankheiten kommen besonders häufig vor.

Lesen Sie jetzt