Dorstfelder Gastronom räumt mit Corona-Schließungs-Gerüchten auf

Gerüchte-Check

Corona heizt die Gerüchteküche ordentlich an, vor allem in der Gastro-Szene. In dieser Woche macht das Corona-Aus eines Dorstfelder Restaurants die Runde. Der Inhaber findet das nicht witzig.

Dorstfeld

, 23.07.2020, 10:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dorstfelder Familienbetrieb hat die Corona-Krise bislang gut überstanden. Über die Schließungsgerüchte wundert man sich.

Der Dorstfelder Familienbetrieb hat die Corona-Krise bislang gut überstanden. Über die Schließungsgerüchte wundert man sich. © privat

Am 1. November feiern Mijo-Marsel Burazin und seine Eltern das fünfjährige Bestehen ihres Restaurants in Dorstfeld. Viele Gäste hielten dem Familienbetrieb auch in der Corona-Krise die Treue, mit manchen sei man bereits per Du, erzählt der 27-Jährige.

Dank der NRW-Soforthilfe habe die „Sudpfanne“ die Pandemie bislang gut überstanden, berichtet der junge Gastronom, auch wenn die Umsätze wie wohl in allen Dortmunder Gastro-Betrieben eingebrochen seien.

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Vor allem Kegelclubs und Stammtische, die zur Risikogruppe gehören, würden schon länger nicht mehr kommen. „Außerdem können wir wegen der Abstandsregeln deutlich weniger Plätze anbieten.“ Am Wochenende habe man deswegen schon mal Gäste nach Hause schicken müssen.

Ab dem 4. August macht die Sudpfanne Urlaub

Aktuell macht die Nachricht die Runde, das kroatische Restaurant an der Oberbank 11 habe die Corona-Krise nicht überstanden und den Betrieb eingestellt. „Das ist absoluter Quatsch, das stimmt nicht. Ich frage mich, wer solche Lügen verbreitet“, so Mijo-Marsel Burazin.

Doch der Gastronom bleibt gelassen, der Familienbetrieb habe schon andere Gerüchte überlebt. „Als der Hannibal leer gezogen wurde, wurde auch gemunkelt, dass wir schließen.“

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Ab dem 4. August sei das Restaurant tatsächlich geschlossen, aber nur für zehn Tage. „In der Zeit machen wir Urlaub und starten dann erholt und entspannt wieder durch.“

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