Dorstfelder Sternsinger: Spendenaufruf – auch ohne Besuch der Häuser

Dreikönigssingen

Das Sternsingen stärkt den Sinn für Gemeinschaft und gegenseitige Verantwortung. Corona kann das nicht trüben. Die Dorstfelder Sternsinger besuchen keine Haushalte, rufen aber zu Spenden auf.

Dorstfeld

, 06.01.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Schweren Herzens" entschlossen sich die Verantwortlichen der Dorstfelder Gemeinden, dass die Sternsinger wegen der Infektionsgefahr nicht an die Haustüren kommen. Unser Archivbild zeigt die Gruppen der Gemeinde St. Karl Borromäus im Jahr 2020.

"Schweren Herzens" entschlossen sich die Verantwortlichen der Dorstfelder Gemeinden, dass die Sternsinger wegen der Infektionsgefahr nicht an die Haustüren kommen. Unser Archivbild zeigt die Gruppen der Gemeinde St. Karl Borromäus im Jahr 2020. © Privat (RN-Archiv)

„Sternsingen – aber sicher“, heißt es auch in den katholischen Kirchengemeinden St. Barbara und St. Karl Borromäus in Dorstfeld. Wie die Gemeinden in den Pfarrnachrichten mitteilen, bedeutet das aber auch: „Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, in diesem Jahr die Aktion in unseren Gemeinden nicht mit unseren Kindern und erwachsenen Begleitern durchzuführen.“

Die Gemeinden haben Materialien erarbeitet und stellen den Dorstfeldern Segensaufkleber zur Verfügung. Spenden für die Sternsingeraktion sind über die Konten der beiden Gemeinden bei der Sparkasse Dortmund möglich:

  • St. Barbara, IBAN DE57 4405 0199 0051 003 349
  • St. Karl Borromäus, IBAN DE23 4405 0199 0001223658.

Aktion stärkt Verantwortung

Das Dreikönigssingen ist die größte Spendenaktion von Kindern für Kinder weltweit. Bundesweiter Träger sind das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Der Erlös ist 2021 unter anderem für Kinder von Arbeitsmigranten aus der Ukraine vorgesehen.

„Die Aktion Dreikönigssingen stärkt den Sinn junger Menschen für Gemeinschaft und gegenseitige Verantwortung“, heißt es im Spendenaufruf in den Pfarrnachrichten. „Sie ist gerade in diesen Zeiten ein starkes Zeichen, dass Glaube, Hoffnung und (Nächsten-)Liebe keine abstrakten Werte sind, sondern erlebt und gelebt werden können.“

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