Dortmunder (20) verrät sich durch „genialen“ Plan bei Drogenkontrolle

Verkehrskontrolle

Dicke Karre und vorher ein Joint: Ein Dortmunder Autofahrer lebt wohl das Image eines Bad Boys. Als die Polizei ihn anhält, ist er auf alles vorbereitet - doch ein kleines Detail verrät ihn.

von Paula Protzen

Brünninghausen

, 31.01.2020, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf fast alles vorbereitet war ein 20-jähriger Dortmunder, auf den die Polizei am Freitag (31.1.) aufmerksam wurde. Die Motorradstreife stoppte seinen Wagen auf der Ruhrallee, da der VW offensichtlich technisch verändert, also getunt, worden war. Bereitwillig händigte der 20-Jährige den beiden Polizisten die Fahrzeugpapiere aus. Dabei schöpften die Polizisten den Verdacht, der junge Mann könnte unter dem Einfluss von Drogen stehen.

Einem freiwilligen Vortest stimmte der junge Fahrer zu. Dafür hätte er eine Becherprobe Urin abgeben müssen - doch er hatte etwas anderes im Sinn. Statt selbst in den Becher zu pinkeln, füllte er Wasser in den Becher, den er dann an die Beamten zurückgab.

Genialer Plan... mit nur einem klitzekleinen Haken

Ein genialer Plan... wenn Wasser nunmal nicht eine kalte, klare Flüssigkeit wäre. Die Polizisten ließen sich von dem Täuschungsversuch nicht in die Irre führen. Also musste der Autofahrer noch einmal ran - diesmal für eine Speichelprobe. Diese bestätigte die Vermutung der Beamten: Der Test fiel positiv auf THC aus.

Weiterfahren durfte der 20-Jährige nicht mehr. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

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