Fünf Demos in Dortmund - bei einer gab es Ärger

Kundgebungen am Samstag

Mehrere Demonstrationen hat es am Samstag in der Dortmunder Innenstadt gegeben. Während die meisten laut Polizei störungsfrei verliefen, gab es am Rande einer Demo Ärger.

Dortmund

04.07.2020, 20:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die wohl größte Demonstration fand auf dem Hansaplatz statt.

Die wohl größte Demonstration fand auf dem Hansaplatz statt. © Oliver Schaper

Gleich fünf Demonstrationen hat es am Samstag in Dortmund gegeben. Los ging es laut Polizei mit einer Mahnwache gegen Wahnmache“ der Partei „Die Partei“ am Reinoldikirchplatz. Die Versammlung hatte fünf Teilnehmer und richtete sich inhaltlich vornehmlich gegen Verschwörungstheorien und deren Anhänger.

Etwas später, gegen 13 Uhr, versammelt sich die sogenannten „Gelbwesten“ am Europabrunnen (Kleppingstraße). Hier kamen 13 Teilnehmer zusammen. Laut Polizei verlief diese Veranstaltung störungsfrei.

150 Teilnehmer bei „Nicht ohne uns“

Die Versammlung unter dem Titel „Nicht ohne uns“ verlief mit rund 150 Teilnehmern auf der Nordseite der Reinoldikirche. Die Polizisten kontrollierten am Rande der Veranstaltung zwei Personen. Davon führte eine ein Reizsprühgerät mit sich. Sie bekommt nun Ärger in Form einer Anzeige.

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Die größte Demonstration des Tages blieb kleiner als erwartet. Die Black Lives Matter-Bewegung versammelte sich zum Protest auf dem Hansaplatz. Statt der erwarteten 2000 Teilnehmer kamen etwa 400. Wie gefordert trugen die Teilnehmer Masken, es kam zu keinen Zwischenfällen.

An der Katharinenstraße versammelten sich am Samstagabend (18 Uhr) etwa 35 Menschen. Titel der Versammlung war war „Syrer gegen Rassismus“. Die Versammlung endete ohne Zwischenfälle.

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