Dortmunder flüchtet vor der Polizei – und landet kurz darauf im Stau

Fluchtversuch

Erst fuhr er zu schnell, dann ignorierte er die Anhaltezeichen der Polizei: Ein Dortmunder hat am Montag versucht, vor der Polizei zu flüchten. Doch weit kam er dabei nicht.

Dortmund, Hörde

06.10.2020, 14:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotz Anhaltezeichen hat ein Mann am Montag (5.10.) in der Nähe des Phönix-Sees versucht, vor der Polizei zu flüchten, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der Straße Seekante habe ein Polizist gegen 9.55 Uhr bei einem Auto 54 km/h gemessen – anstelle der erlaubten 30 km/h.

Fahrer beschleunigt plötzlich

Daraufhin habe er das Fahrzeug anhalten wollen und dem Fahrer entsprechende Zeichen gegeben. Dieser sei zwar zunächst langsamer gefahren, beschleunigte dann aber plötzlich stark und bog links in die Alfred-Trappen-Straße ab, heißt es.

Doch weit kam er nicht: Etwa 70 Meter hinter der Kontrollstelle hatte sich bereits ein Rückstau gebildet. Der Fahrer habe zwar noch versucht zu wenden, doch der Polizist war inzwischen zu Fuß gefolgt und gab erneut Anhaltezeichen – dieses Mal mit Erfolg.

Mann ohne Führerschein und unter Drogen

Bei der Kontrolle stellte sich laut Polizei heraus, dass der 25-jährige Dortmunder offenbar keine Fahrerlaubnis besitzt. Dennoch saßen ein Kind und ein weiterer junger Mann mit ihm im Auto. Zudem habe der Dortmunder offenbar auch noch unter Drogen gestanden – ein freiwilliger Test zeigte ein positives Ergebnis unter anderem für THC und Kokain.

Dem Mann sei im Anschluss auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen worden. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, heißt es.

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