In Körne baut Dogewo 18 neue Wohnungen - auf den Dächern von bestehenden Häusern

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In Körne entstehen bis zum nächsten Sommer 18 neue Zwei-Zimmer-Wohnungen. Dort stockt die Dogewo21 Häuser auf. Auch bestehende Wohnungen dort sollen renoviert werden.

Körne

, 13.03.2020, 19:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Dortmunder Gesellschaft für Wohnen (Dogewo21) baut demnächst achtzehn neue, öffentlich geförderte Mietwohnungen in Körne. Machbar wird dies durch die Aufstockung der zweigeschossigen Häuser am Massener Weg 207 bis 223 in Körne.

„Jedes der neun Mehrfamilienhäuser erhält ein neues Dachgeschoss mit je zwei Wohnungen“, informiert die Wohnungsbaugesellschaft. Die Wohnfläche beträgt jeweils knapp 55 Quadratmeter. Die Zwei-Zimmer-Wohnungen sind mit einem barrierefreien Bad mit bodengleicher Dusche und einem Balkon ausgestattet.

Baubeginn ist im Sommer 2020

Der Baubeginn für die Wohnungen ist für den Sommer 2020 vorgesehen. Im Sommer 2021 sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. „Dogewo21 erhält für die Dachaufstockungen Förderkredite von Bund und Land in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro. 374.000 Euro werden als Tilgungsnachlass gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss“, erläutert Anja Laubrock, die stellvertretende Leiterin des Amtes für Wohnen.

Die Gesamtkosten für den Neubau der 18 Wohneinheiten betragen rund 2,2 Millionen Euro. „Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist aktuell schwer, da eigene Baugrundstücke rar sind. Deshalb gehen wir den Weg weiter, mit Dachaufstockungen neue Wohnungen zu schaffen. Aufgrund der öffentlichen Förderung ist die Kaltmiete für die Wohnungen auf 6,20 Euro je Quadratmeter beschränkt“, sagt Geschäftsführer Klaus Graniki.

Mieter mit Wohnberechtigungsschein

Zusätzlich wird Dogewo21 rund 1,1 Millionen Euro investieren, um Instandhaltungsmaßnahmen an den Gebäuden und den bestehenden 36 Wohnungen durchzuführen.

„Dazu zählen der Austausch von Fenstern, die Umstellung auf eine moderne Zentralheizung, die Sanierung der Kellerausgänge, Anstriche für die Fassaden und die Renovierung der Alt-Balkone. Diese Arbeiten starten im April 2020“, informiert die Wohnungsgesellschaft.

Die neu geschaffenen Wohnungen würden dann an Mieter mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein vermietet.

Anzahl der preisgebundenen Wohnungen steigt

Die Dortmunder Gesellschaft für Wohnen vermietet in Dortmund knapp 16.300 Wohnungen. In diesem Jahr wird das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 34,5 Millionen Euro in Neubauprojekte, Modernisierung und Instandhaltung investieren.

Seit 2015 steigt die Anzahl der preisgebundenen Wohnungen im Bestand wieder, aktuell sind es 3.275 preisgebundene Wohnungen. Bei preisgebundenen Wohnungen handelt es sich um solche, deren Bau mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Der Vermieter darf hier keine höhere Miete verlangen als zur Deckung der laufenden Aufwendungen erforderlich ist.

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