Dortmunder Kampstraße wird zur 1,2 Kilometer langen Kunstgalerie

Kunst

Kunst in Zeiten von Lockdown, Abständen und Hygienemaßnahmen zeigen - das verwirklichen jetzt der Dortmunder Kunstverein und Urbane Künste Ruhr jetzt in der Dortmunder Innenstadt.

Dortmund

, 15.02.2021, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zeichnung auf Glas von Esther Adam ist eines der Kunstobjekte, die es beim Stadtspaziergang über die Kampstraße zu sehen geben wird.

Die Zeichnung auf Glas von Esther Adam ist eines der Kunstobjekte, die es beim Stadtspaziergang über die Kampstraße zu sehen geben wird. © Esther Adam

Kunst bewundern trotz geschlossener Museen und Galerien - das macht jetzt ein neues Projekt des Dortmunder Kunstvereins und Urbane Künste Ruhr möglich. Unter freiem Himmel zieren Kunstwerke entlang der Kampstraße zwischen Westentor und Ostentor verschiedene Flächen wie Schaufenster, U-Bahn Stationen oder Laternenpfähle. Die 1200 Meter lange Kunstausstellung trägt den Namen „Taking my Thoughts for a Walk“ und wird ab dem 27. Februar für drei Wochen zu bewundern sein.

Kunst beim Stadtspaziergang entdecken

„Während der urbane Alltag unterbrochen ist und gewohnte Stadt- und Geräuschkulissen verschwinden, eröffnen sich Möglichkeiten, den Stadtraum aus ungewöhnlichen Perspektiven wahrzunehmen“, erklären die Initiatoren.

Die insgesamt 14 künstlerischen Arbeiten, darunter ein Audiowalk, eine mobile Galerie auf dem Dach eines Autos oder filigrane Zeichnungen auf Glas, sollen ein neues Licht auf die Stadt werfen. So lassen sich beim Schlendern durch die Innenstadt, zufälligem Vorbeigehen oder gezielter Suche rund um die Uhr verschiedenste Kunstwerke entdecken.

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Urbane Künste Ruhr ist eine vielgestaltige, dezentrale Institution für Gegenwartskunst im Ruhrgebiet. Mit diesem Projekt verwirklichen sie nicht nur künstlerisch neue Geschichten und Wege, sondern zeigen auch, wie Kunst unter aktuellen Hygienemaßnahmen im öffentlichen Raum möglich ist.

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