Während sich Johanna (r.) über eine Einladung zum Gruppendate freuen kann, geht Tabi (l.) schon wieder leer aus. © TVNOW
„Princess Charming“

Dortmunder Kandidatin Tabi bei Datingshow: Das Drama spitzt sich zu

Mit den nächsten Dates wächst bei „Princess Charming“ die Anspannung - und die Erkenntnis: Das sind ja alles Konkurrentinnen. Für Teamplayerin Tabi ist die Situation alles andere als einfach.

Allmählich könnte Tabi ein Erfolgserlebnis ganz gut brauchen. Die Dortmunder Kandidatin zählte bei „Princess Charming“ schließlich nicht von Beginn an zu den Favoritinnen von Irina Schlauch, die angetreten ist, um ihre Traumfrau zu finden.

Doch es folgt prompt die nächste Enttäuschung. Die dritte Folge hat kaum angefangen, da flattert die Nachricht ins Haus, wer mit der Princess auf eine Quad-Tour gehen darf. Tabi gehört nicht dazu.

So sehr und so glaubwürdig sie sich für ihre Konkurrentinnen bisher mitfreuen konnte, so geknickt wirkt sie jetzt. Teilnahmslos sitzt Tabi am Tisch.

Tabi wirkt geknickt

„Ich war enttäuscht und auch ein bisschen verwundert, weil Irina ja auch meinte: Du bist mutig, das mag ich. Wir hatten noch keine Chance uns kennenzulernen“, erinnert sich die Dortmunderin am Telefon.

Es folgen knapp sechzig Sendeminuten, die eindrucksvoll zeigen, wie absurd sich das Kennenlernen unter dem Show-Gedanken für die Kandidatinnen anfühlen muss – und wie belastend es sein kann.

Da wäre besagte Quad-Tour, bei der, angekommen am Zielort, vier Kandidatinnen dabei zusehen müssen, wie Irina noch fast in Hörweite mit Kandidatin Nummer fünf ein Einzelgespräch führt.

Absurdes Kennenlernen

Diese Situation bleibt Tabi zumindest erspart. Am Pool gibt in der Zwischenzeit neben dem obligatorischen Bier auch einen Cocktail aus Nervosität und Langeweile. „An dem Tag war es ja recht unspektakulär in der Villa“, erklärt Tabi. „Deshalb mussten wir uns überlegen, wie wir uns beschäftigen.“

Neue Folgen von „Princess Charming“ werden immer dienstags beim Streamingdienst TV Now veröffentlicht – um sie zu schauen, wird allerdings ein Streaming-Abo benötigt.

Am Ende ist es Gea, die mit Perücken und Schminke im Gepäck eine kleine Modenschau an den Start bringt, die für einige Frauen im Pool endet und bei der wild mit Alkohol umhergespritzt wird.

Auch mal prollig

In dieser gelösten Stimmung kommt kommt das Gespräch der Frauen schnell auf ihre Vulven, auf ihre Formen und die Zufriedenheit mit dem, was man hat oder nicht hat.

Das ist einerseits rührend, weil das Thema eben immer noch so stigmatisiert wird und sich viele Frauen einem Schönheitsideal konfrontiert sehen, das sie verunsichert.

Ab und zu wird das Ganze aber auch etwas prollig, zum Beispiel als Gea verrät: „Meine schmeckt nach Yogurette.“

Der nächste Schock

Tabi verfolgt dieses Gespräch eher distanziert, wirkt aber immerhin deutlich entspannter als noch zu Beginn. Nur hält das wieder nicht lange.

Denn noch während die anderen Frauen mit den Quads unterwegs sind, erfährt der Rest bereits, dass der Zuschlag für das Einzeldate mit Irina an Elsa geht. Neid macht sich breit.

Ein filmreifer Kuss

Elsa und Irina kann das egal sein. Nach dem gemeinsamen Dinner wechseln sie auf eine daneben stehende Liege und tauschen zunächst intensive Blicke, dann aber auch einen – man kann es nicht anders sagen – filmreifen ersten Kuss. Da schaut man natürlich nicht auf die Zeit.

Als Elsa spät am Abend doch noch zurückkommt, erwartet sie ein etwas fieser Freudensturm der anderen Kandidatinnen, die einfach nur erleichtert sind, dass aus dem Dinner- kein Übernachtungsdate wurde.

Was wäre wenn

Tabi entgeht am Ende der zunehmend toxischen Stimmung im Haus – wenn auch unfreiwillig. Die Streicher im Hintergrund verraten Irinas Entscheidung bei der Ladies Night bereits. „Leider habe ich nicht so die Verbindung gespürt, wie ich sie zu anderen Frauen schon gespürt habe“, sagt die Princess in Tabis Richtung.

Ergriffen schließt Tabi für einen Moment die Augen. Am Telefon verrät sie noch, dass sie „auf jeden Fall“ darüber nachdenke, wie es wohl gewesen wäre. Wenn sich Irina und sie im echten Leben kennengelernt hätten.

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Freier Mitarbeiter
Geboren in Ulm, aufgewachsen im Allgäu, angekommen im Ruhrgebiet schreibe ich über alles, was die Menschen in Dortmund und Umgebung umtreibt.
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