Dortmunder kann nicht erklären, woher er 4200 Euro hat

Polizei

Die Polizei hat am Donnerstag mehrere Drogendealer und auch Käufer in der Nordstadt geschnappt. Auf der Flucht ließ ein Verdächtiger ein Tütchen fallen – die Verfolgungsjagd dauerte nur kurz.

Nordstadt

10.07.2020, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drogendealer im Keuning-Park von hinten

Der Dietrich-Keuning-Park © Oliver Schaper (Archiv)

Die Polizei hat am Donnerstag (9.7.) mehrere Drogendealer und -käufer in der Nordstadt geschnappt. Dabei sei sie Bürgerbeschwerden nachgegangen, die sich wegen des offensichtlichen Handels mit Drogen in ihrer Nachbarschaft beschwert hatten, berichtet die Dortmunder Polizei.

4.200 Euro Bargeld verrieten ihn - und ein verdächtiges Tütchen

Ein 30-jähriger Dortmunder habe gegen 14.50 Uhr die Flucht ergriffen, als er die Polizisten bemerkte – und dabei ein Tütchen fallen gelassen. Er habe erst versucht, sich hinter einem Brückenpfeiler zu verstecken. Die Beamten hätten ihn später in einem Park stellen können.

Sie hätten 4.200 Euro gefunden, deren Herkunft der Dortmunder nicht haben erklären können. Die Beamten stellten das Geld sicher. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes.

Im Keunigpark vermeldeten die Beamten später einen zweitenErfolg: Um 17.35 Uhr habe sie bei mehreren Angehörigen einer Gruppe von 19- bis 21-Jährigen Marihuana und weitere Drogen finden können, sowie Bargeld in „dealertypischer Stückelung“. Gegen sie wird nun wegen Verdachts auf Besitz und Verkauf von Drogen ermittelt.

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Bei dem Einsatz in der Nordstadt habe die Polizei insgesamt 52 Personen kontrolliert. Man habe vier Anzeigen wegen unerlaubten Besitzes sowie vier weitere Anzeigen wegen Handels mit Betäubungsmitteln gefertigt.

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