Dortmunder läuft auf Bahngleisen und landet im Gefängnis

Festnahme

Die Bundespolizei hat am Samstag (2. Mai) einen Dortmunder in Marten auf Bahngleisen angetroffen. Als sie ihn ansprachen, überschlugen sich die Ereignisse und der Mann landete im Gefängnis.

Marten

04.05.2020, 14:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Mann aus Dortmund wurde am Samstagmorgen (2. Mai) dabei beobachtet, wie er in Marten auf den Bahngleisen umherlief, schreibt die Bundespolizei in einer Pressemitteilung.

Gleise, Drogen und ein offener Haftbefehl

Der Mann, ein 39-jähriger Dortmunder, sei gegen 1 Uhr von einer Streife der Bundespolizei dabei beobachtet worden, wie er sich „unmittelbar in den Gleisen“ im Bereich der Straße Römermorgen aufgehalten habe. Die Bundespolizei vermutet, dass er seinen Weg durch die Bahnanlagen abgekürzt habe.

Als die Streife ihn über die Lebensgefahr aufklären wollte, in die der 39-Jährige sich begeben hatte, haben sich die Ereignisse überschlagen: Eine Überprüfung habe ergeben, dass der Dortmunder per Haftbefehl gesucht wurde. Vom Dortmunder Amtsgericht sei er wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 360 Tagen verurteilt worden, so die Bundespolizei.

Das war es aber noch nicht: Der Dortmunder habe außerdem Haschisch und Ecstasy bei sich gehabt. Deshalb sei gegen den Mann ein Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes von der Bundespolizei eingeleitet worden.

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Anschließend sei er in die Dortmunder Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden, um seine Freiheitsstrafe anzutreten.

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