Kleinere Wohnung fürs gleiche Geld

Dortmunder Mieter bekommen heute 51 Quadratmeter weniger als vor 10 Jahren

Mit einem Budget von 1000 Euro kalt gab es in Dortmund vor zehn Jahren noch deutlich mehr Wohnfläche. Das zeigt eine Analyse von Immowelt. Dortmund ist mit diesem Trend negativer Spitzenreiter.
Weniger Wohnung für 1000 Euro kalt - das merken vor allem Familien in Dortmund. © Unsplash

Wie hat sich die für 1000 Euro Kaltmiete erhältliche Wohnfläche in den 14 größten deutschen Städten in 10 Jahren verändert? Eine Analyse vom Immobilienunternehmen Immowelt zeigt: Dortmund ist negativer Spitzenreiter.

Zumindest, wenn es um die absoluten Zahlen geht. Demnach haben Wohnungssuchende im Jahr 2011 für 1000 Euro Kaltmiete noch 150 Quadratmeter in Dortmund bekommen. 2021 waren es gerade mal 99 Quadratmeter – ein Rückgang um satte 51 Quadratmeter Wohnfläche fürs gleiche Geld.

Das ist der größte absolute Rückgang aller betrachteten Städte: In Leipzig bekommt man 46, in Berlin 44 Quadratmeter weniger. In prozentualen Zahlen ist Dortmund mit einem Rückgang von 34 Prozent auf Platz drei. Nur Berlin (44 Prozent) und München (42 Prozent) haben prozentual mehr Wohnfläche eingebüßt.

Viel Fläche in Dortmund

Aber: In beiden Städten bekommt man für 1000 Euro Kaltmiete generell deutlich weniger Wohnfläche als in Dortmund. In Berlin sind es 70, in München sogar nur 48 Quadratmeter. Von allen betrachteten Städten gibt’s für 1000 Euro Kaltmiete nur in Essen mit 100 Quadratmetern mehr Wohnfläche als in Dortmund.

Für die Auswertung hat das Unternehmen die auf immowelt.de inserierten Angebote der Jahre 2011 und 2021 mit Nettokaltmieten zwischen 900 und 1100 Euro verglichen. Dabei seien ausschließlich gut nachgefragte Angebote berücksichtigt worden.

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