OB Sierau diskutiert mit Bundeskanzlerin über die Corona-Krise

Telefonkonferenz mit Angela Merkel

Oberbürgermeister Ullrich Sierau wird am Freitag (9.10.) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Corona-Krise sprechen. Dabei wird es auch Kritik geben.

Dortmund

, 08.10.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau nimmt an einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel teil.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau nimmt an einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel teil. © Stephan Schuetze (A)

Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag (9.10.) mit den Oberhäuptern der elf größten deutschen Städte in einer Telefonkonferenz über die Corona-Krise berät, ist auch Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau dabei.

Angela Merkel habe vorgestern angerufen und die Konferenz angekündigt, bestätigte Sierau am Donnerstag während der Ratssitzung.

Die Verwaltungsspitze hat zur Vorbereitung unter anderem die Inzidenz-Werte der beteiligten elf größten Städte verglichen. Dortmund liege dabei mit einem aktuellen Inzidenzwert von 27,1 vor Leipzig (8,8) an vorletzter Stelle, stellte der OB fest. Das zeige, dass die Stadt weiter gut durch die Krise komme.

Kritik an „Flickenteppich“

Trotzdem dürfte bei der Konferenz mit der Bundeskanzlerin auch Kritik an der Politik von Bund und Ländern zur Sprache kommen, die Sierau in den vergangenen Wochen mehrfach geäußert hat. Dabei geht es etwa um die fehlende Beteiligung der Städte an oft kurzfristig getroffenen Entscheidungen von Bund und Ländern. Am Donnerstag sprach Sierau auch von einem „Flickenteppich“, weil der Bund den Ländern viele Regelungen überlasse.

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Es bleibt nicht bei der einen Konferenz: Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner berichtete, dass NRW-Gesundheitsminister Laumann ebenfalls für Freitag zu einer Telefonkonferenz mit den Leitungen der kommunalen Krisenstäbe eingeladen habe.

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