Maskenpflicht in der Bahn: Viele Bußgelder bei erster Schwerpunktkontrolle

Corona

Mit Unterstützung der Polizei haben DSW21 und Ordnungsamt am vergangenen Wochenende die Maskenpflicht im ÖPNV kontrolliert. Bei Verstößen wurde ein hohes Bußgeld verhängt.

von Daniel Reiners

Dortmund

, 17.08.2020, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erstmals haben DSW21, Polizei und Ordnungsamt gemeinsam die Maskenpflicht in Dortmunds ÖVPN bei einer Schwerpunktkontrolle überprüft.

Erstmals haben DSW21, Polizei und Ordnungsamt gemeinsam die Maskenpflicht in Dortmunds ÖVPN bei einer Schwerpunktkontrolle überprüft. © DSW21

DSW21 und Ordnungsamt haben mit Unterstützung der Dortmunder Polizei am Freitag (14.8.) eine erste gemeinsame Schwerpunkt-Kontrolle zur Maskenpflicht in Dortmunder Bussen und Bahnen durchgeführt. Dabei wurden direkt etliche Verstöße mit dem neu eingeführten Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet.

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An der Stadtbahnhaltestelle Stadtgarten wurden insgesamt 13 Mal Bußgelder gegen Personen verhängt, die keine vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Eine weitere gemeinsame Schwerpunkt-Kontrolle sei laut aktueller Pressemitteilung bereits im Laufe dieser Woche geplant.

Mehrheit der Fahrgäste setzt Maskenpflicht um

„Die überwiegende Mehrheit unserer Fahrgäste setzt die Maskenpflicht gewissenhaft um, aber es gibt auch eine sehr kleine Minderheit, die sich unsolidarisch verhält, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. Mit dem neu eingeführten Bußgeld könnten solche Verstöße nun angemessen sanktioniert werden.

DSW21 weise die Fahrgäste derzeit auf nahezu allen zur Verfügung stehenden Kanälen auf die Maskenpflicht hin. Die Mitarbeiter seien entsprechend sensibilisiert und sprächen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung in Fahrzeugen und Haltestellen darauf an.

Zudem führe DSW21 seit Ende Juni an Stadtbahn-Haltestellen eigene Kontrollen durch, bei denen hartnäckige Masken-Verweigerer der Haltestellen verwiesen würden.

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