Polizei gibt Tipps

Mehr Wohnungseinbrüche in Dortmund – das hat viel mit Corona zu tun

Nachdem sie zuletzt kleiner geworden war, ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Dortmund wieder gestiegen. Ein wichtiger Grund dafür sind die Entwicklungen während der Pandemie.
Die Zahl der Einbrüche in Dortmund steigt erstmalig seit 2015 wieder. Der Wegfall der Corona-Maßnahmen scheint damit zusammenzuhängen.
Die Zahl der Einbrüche in Dortmund steigt erstmalig seit 2015 wieder. Der Wegfall der Corona-Maßnahmen scheint damit zusammenzuhängen. © picture alliance / Silas Stein/dpa

Noch im Jahr 2015 wurden der Polizei Dortmund 3357 Wohnungseinbrüche gemeldet. 2021 waren es nur noch 757 Einbrüche. Die Zahl sank, stieg aber 2022 wieder an.

Der Einfluss der Corona-Pandemie

Nach den hohen Zahlen 2015 sei es eine erfreuliche Nachricht gewesen, dass die Einbruchszahlen sanken. Der Dortmunder Polizeipräsident dazu: „In den vergangenen zwei Jahren waren die Menschen aufgrund der Coronapandemie vermehrt zuhause. Auch durch das Home Office wurden Tageswohnungseinbrüche für Täter uninteressant“. Die Reisebeschränkungen führten zusätzlich dazu, dass die Dortmunder ihre Wohnungen weniger verlassen haben.

Doch erstmals steigen die Zahlen 2022 wieder. Der Wegfall der Corona-Maßnahmen sei nicht nur für die Dortmunder erfreulich, sondern auch für die Einbrecher, die dadurch wieder besserer Chancen bekommen.

Die Polizei Dortmund warnt vor Einbrüchen und gibt einige präventive Tipps:

  • Verschließen Sie immer die Haus- und Wohnungstür.
  • Schließen Sie immer die Fenster, den Balkon und die Terrassentüren.
  • Sichern Sie die Haustür durch ein zusätzliches Kastenschloss.
  • Lassen Sie die Rollladen nur nachts herunter.
  • Lassen Sie bei längerer Abwesenheit das Haus bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Zeitschaltuhren für Rollläden und Beleuchtung und informieren Sie Ihre Nachbarn darüber.
  • Bringen Sie besonders Wertvolles zu Ihrer Bank.

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