Jens Peick im TV

Dortmunder SPD-Kandidat in den Tagesthemen: Was er in der Scholz-Rede vermisste

Sozialdemokraten in ganz Deutschland hörten am Sonntag genau hin, als Kanzlerkandidat Olaf Scholz seine Parteitagsrede hielt. Ein Dortmunder Bundestagskandidat kam dazu in den Tagesthemen zu Wort.
Jens Peick (Archivbild). © Archiv

Jens Peick soll für die Dortmunder SPD in den Bundestag einziehen. Darauf hatte sich die Partei im November festgelegt. Bei bundesweiten Umfragewerten zwischen 14 und 16 Prozent standen die Chancen dafür schon mal besser. Wird Peick möglicherweise der erste Dortmunder Sozialdemokrat seit 1949, der seinen Wahlkreis nicht gewinnt?

Dieses Szenario machten die Tagesthemen am Sonntagabend (9.5.) auf: Darin kam Peick zu Wort – vor der Kamera des Filmteams schaute er sich am Laptop die Rede von Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf dem digitalen Bundesparteitag an.

Klare Erwartung: „Wir sind die Partei der Arbeit“

Mit klarer Erwartungshaltung: Er wünsche sich, dass Scholz „glasklar deutlich macht, dass wir die Partei der Arbeit sind und insbesondere in dieser Krise für die Interessen der Beschäftigten eintreten“, sagte er in den Tagesthemen.

Nach der Scholz-Rede – in der der Kanzlerkandidat unter anderem das Versprechen abgab, noch in seinem ersten Kanzlerjahr den Mindestlohn von 12 Euro durchzubringen – fiel Peicks Fazit insgesamt zufrieden aus.

Ein Aspekt hat ihm allerdings gefehlt: „Für mich hätte noch ein Schwerpunkt darin liegen können, wie die Arbeitsbedingungen von Menschen verbessert werden, weil in dem Programm, das wir vorher beschlossen haben, dazu sehr viel Gutes drin steht.“

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