Was ein Dortmunder unternimmt, um seinen verlorenen Ehering wiederzufinden

hzEhering verloren

Die Hochzeit ist gerade vier Monate her, da verliert Edgar Heisler im Kaiserviertel seinen Ehering. Wie er ihn verloren hat – und was er tut, um den Ring wiederzufinden.

Kaiserstraßenviertel

, 06.09.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist der 22. August, ein sonniger Donnerstag, als Edgar Heisler in der Mittagspause einen Spaziergang macht. Der 61-Jährige arbeitet in der Außenstelle der Bezirksregierung in der Goebenstraße. „Über die Prinz-Friedrich-Karl-Straße und die Moltkestraße bin ich zum Rewe gegangen, um mir etwas zu essen zu kaufen“, erinnert er sich. Auch die Kaiserstraße geht er entlang.

Suchaktion in den Mülleimern der Bezirksregierung

Wieder zurück, merkt Heisler entsetzt: Sein Ehering ist weg. Ein silberfarbener Ring, mit dem Hochzeitsdatum 27. April 2019 und dem Namen seiner Frau eingraviert: Claudia.

„Der Ring muss mir unterwegs vom Finger gefallen sein.“ Nachdem er seine Kollegen informiert hat, stürzt sich Edgar Heisler auf die Papierkörbe. Fehlanzeige. Eine Reinigungskraft hilft beim Suchen. „Sie wollte wissen, ob wir kirchlich geheiratet haben. Als ich gesagt habe, dass wir standesamtlich verheiratet sind, fand sie das nicht mehr wichtig“, erzählt Heisler und lacht.

Was ein Dortmunder unternimmt, um seinen verlorenen Ehering wiederzufinden

Edgar Heisler hat diesen Zettel vor rund zwei Wochen aufgehängt. Er hat seinen Ehering verloren - möglicherweise in der Nähe des Rewe. © Martina Niehaus

Wer nicht so richtig lachen kann, ist Ehefrau Claudia. „Aber nachdem ich ihr erzählt habe, wie oft ich den Weg abgegangen bin, und in welchen Mülleimern ich gewühlt habe, hatte sie Mitleid.“

Jetzt hat Heisler einen Zettel an einen Laternenpfahl an der Kaiserstraße geheftet – mit seiner Nummer. „Ich würde mich freuen, wenn jemand den Ring findet und mich anruft“, sagt Heisler.

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