Dortmunder Tischler stellt den „Spuckschutz“ her

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Um das Corona-Ansteckungsrisiko der Mitarbeiter bei Kundenkontakt zu minimieren, setzen viele Ladenbetreiber auf einen „Spuckschutz“. Auch in Dortmund werden die Vorrichtungen gebaut.

Wichlinghofen

, 10.04.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Anbeginn der Corona-Krise sieht man ihn überall an den Theken in Ladenlokalen, Apotheken, Arztpraxen oder an den Rezeptionen der Rechtsanwälte und den Kassen am Supermarkt: Die Rede ist vom sogenannten Spuckschutz.

Lokale und Praxen, in denen weiterhin Kundenverkehr zugelassen ist, kommen aktuell nicht ohne Spuckschutz aus. Das hat auch der Tischler Thomas Koch bemerkt und seither fertigt er auf Anfrage in seiner Werkstatt in Wichlinghofen vermehrt die heiß begehrten Trennwände für Verkaufstheken an.

Für eine Apotheke hat Tischler Thomas Koch einen Spuckschutz mit Holzgestell und hoher Plexiglasscheibe gebaut.

Für eine Apotheke hat Tischler Thomas Koch einen Spuckschutz mit Holzgestell und hoher Plexiglasscheibe gebaut. © Julia Gass

„Meine Frau arbeitet in einer Apotheke. Als man dort einen Spuckschutz benötigte, habe ich angeboten, den zu fertigen“, erzählt Thomas Koch. Seitdem liefen immer weitere Bestellungen für die Konstruktionen ein.

Fest installiert oder portabel

Mal wollen Kunden fest installierte Trennwände, andere wiederum bevorzugen Lösungen, die abnehmbar sind. Die Spuckschutz-Vorrichtungen von Thomas Koch sind Holz- oder Aluminium-Aufbauten, in denen der Experte transparente Elemente aus Glas oder Plexiglas einsetzt.

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Da die Lieferzeiten für Plexiglas derzeit länger ausfielen, verbaue er vorrangig Glas, erklärt Thomas Koch. Die Preise für seine Maßanfertigungen richteten sich nach den Abmessungen.

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