Dortmunder wollte „nur mal kurz Gas“ geben und verliert seinen Führerschein

Raser in Dortmund

Kurz das Auto ausführen und um den Block fahren? Kein Problem, wenn man sich an die Regeln hält. Ein Dortmunder tat das nicht und war innerorts mit 130 km/h unterwegs. Das hatte Folgen.

Dortmund, Wellinghofen, Benninghofen

27.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für einen Dortmunder Daimler-Fahrer endete eine Spritztour am Sonntagabend (26.1.) mit mehr als einem Geschwindigkeitsrausch. Mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h machte er Bekanntschaft mit der Dortmunder Polizei.

Das erste Mal wurde die Polizei laut ihrer Pressemitteilung gegen 22.55 Uhr auf den Raser aufmerksam, als er mit erhöhtem Tempo an der Brandeniusstraße im Dortmunder Süden an einer Polizeistreife vorbeifuhr.

Schneller als die Polizei erlaubt

Die Streife nahm die Verfolgung auf. Da der Daimler-Fahrer aber so schnell fuhr, hatten die Polizisten Schwierigkeiten hinterherzukommen. Ein Blick auf den Tacho der Polizei zeigte: Der Daimler war mit 130 km/h unterwegs.

An der Kreuzung Benninghofer Straße/An der Goymark bemerkte der Daimler-Fahrer dann die Anhaltezeichen und das Martinshorn der Polizisten und hielt an der roten Ampel an. Vorher überholte er noch zwei Autos – trotz schlechter Sicht und unklarer Verkehrslage.

Jetzt lesen

Der 34-jährige Dortmunder entschuldigte seine Raserei damit, dass er „nur mal kurz Gas gegeben habe“ – seinen Führerschein musste er trotzdem abgeben. Es wird nun gegen ihn wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt