Dortmunderin zuhause ausgepeitscht und vergewaltigt - 13-Jähriger ist anwesend

hzGewalt

Zwölf Jahre hat ein Mann aus Hörde zuletzt wegen Kindesmissbrauchs im Gefängnis gesessen. Nach seiner Haftentlassung begeht er zwei weitere Vergewaltigungen - darunter eine besonders krasse.

Dortmund

, 12.12.2019, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 51-Jähriger wurde vom Landgericht nun wegen besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung zu acht Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte zuvor bereits zwölf Jahre wegen Kindesmissbrauchs im Gefängnis gesessen.

Am 21. Juni 2018 war es gleich zu zwei brutalen Übergriffen auf eine Bekannte gekommen: Nachdem er die Frau am Morgen in seiner eigenen Wohnung in Hörde vergewaltigt hatte, trafen die beiden am Nachmittag in der nahe gelegenen Wohnung der Frau erneut aufeinander. Dabei waren noch weitere Bekannte anwesend - darunter offenbar auch ein erst 13-jähriger Junge.

Was dort passierte, ist fast nicht zu glauben: Zunächst soll der 51-Jährige die übrigen Anwesenden angestachelt haben, seine Bekannte zu quälen und zu demütigen. Nachdem er ein Video davon gemacht hatte, wie die Frau mit einem Kabel ausgepeitscht wurde, soll der Hörder selbst in das Geschehen eingegriffen und die Frau erneut vergewaltigt haben.

Im Prozess hatte der 51-Jährige die sexuellen Übergriffe weitegehend abgestritten. Angeblich sei alles, was zwischen ihm und seiner Bekannten geschehen sei, einvernehmlich passiert. Und für die gewaltsamen Übergriffe der übrigen Anwesenden könne er nichts. Eigentlich habe er versucht, die Täter davon abzuhalten.

Nach mehrmonatiger Verhandlung sahen die Richter diese Behauptungen jedoch als falsch an.

Lesen Sie jetzt