Der Schlagersänger Howard Carpendale (r.) bei einem Auftritt 1965 im Aachener "Scotch Club". Der Südafrikaner trat Ende der 1960er-Jahre auch in der Dortmunder Disko "Riverboat" an der Brückstraße auf. © picture-alliance/ dpa
Ruhr-Nachrichten-Klassiker

Dortmunds erste Diskos: Als Howard Carpendale für den „König der Brückstraße“ sang

Wer nach dem Krieg in Dortmund tanzen gehen wollte, musste in spießige Tanzsäle. Dann revolutionierten in den 1960ern die ersten Diskos das Nachtleben. Ein Streifzug durch eine wilde Zeit.

Dortmund war in den frühen 1960er-Jahren beileibe keine schöne Stadt: Der Zweite Weltkrieg hatte zahlreiche Narben im Stadtbild hinterlassen. Wo die Ruinen bereits beseitigt worden waren, hatte man schnell hässliche 50er-Jahre-Zweckbauten hochgezogen. Dank der Schwerindustrie hing über der Stadt oft ein leichter Gestank. Es war die Wirtschaftswunder-Maloche-Zeit. Nach Feierabend wurden die Sorgen in den zahlreichen Kneipen ertränkt.

„Ruhr-Nachrichten-Klassiker“

„Wir parierten nicht mehr so wie früher“

Spaghetti für 2,50 Mark, die Luden gaben Colas aus

Der „König der Brückstraße“ stieg mit dem Riverboat dick ins Disko-Geschäft ein

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Dortmunds erste Diskos

„Legenden des Dortmunder Nachtlebens“

Über den Autor
Redakteur
1984 geboren, schreibe ich mich seit 2009 durch die verschiedenen Redaktionen von Lensing Media. Seit 2013 bin ich in der Lokalredaktion Dortmund, was meiner Vorliebe zu Schwarzgelb entgegenkommt. Daneben pflege ich meine Schwächen für Stadtgeschichte (einmal Historiker, immer Historiker), schöne Texte und Tresengespräche.
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Thomas Thiel

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