Ein ausgebrannter Opel Corsa steht im Dortmunder Hafen. Er ist Darsteller einer Szene im neuen Dortmund-Tatort. © Kevin Kindel
Tatort aus Dortmund

Dreharbeiten für Fabers nächsten Fall an prominenten Orten in Dortmund

Noch gar nicht fertig und schon ein Ereignis: Der nächste Dortmund-Tatort hat an verschiedenen Stellen in der Stadt für Aufsehen gesorgt. So sehr, dass fast sogar die echte Polizei gekommen wäre.

Wenn auf einmal ein ausgebrannter Opel Corsa an der Speicherstraße am Dortmunder Hafen steht, dann kann das Anlass sein, sich zu erschrecken.

Dieses Bild hat am Mittwoch (9.6.) für besorgte Anrufe in dieser Redaktion und auch bei der Dortmunder Polizei gesorgt. Dabei war alles ganz harmlos.

Im Auftrag des WDR baute ein Team von rund 40 Menschen am Dienstag und Mittwoch (8.6./9.6.) in Dortmund ein Filmset an unterschiedlichen Orten auf und ab. Am Hafen und im Unionviertel entstanden Szenen für den nächsten Dortmund-Tatort.

Dreharbeiten für den 20. Tatort aus Dortmund

Der insgesamt 20. Fall des Dortmunder Ermittlerteams wird den Titel „Gier und Angst“ tragen. Ein entscheidender Teil der Handlung spielt im Dortmunder Hafen.

Auf einer großen Fläche hinter dem Raiffeisen-Markt standen deshalb am Mittwoch Film-Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr. Ein echtes Feuerwehrfahrzeug war vor Ort, um ein Auto mit Löschschaum zu präparieren.

Den Bereich rund um das Filmset sicherten Crew-Mitarbeiter in gelben Westen. Störungen der aufwendigen Produktion waren unwillkommen. Denn im Einsatz war an diesem Tag der Haupt-Cast der Reihe mit den fiktiven Kriminalpolizisten Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Jan Pawlak (Rick Okon) und Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger).

Film-Camp am Hafen und im Unionviertel

Bereits am Dienstag (8.6.) hatte die Tatort-Crew in Dortmund gedreht. Das kleine Film-Camp mit Catering-Wagen und mobiler Toilette war hinter dem Bergmann-Kiosk im Unionviertel in der Innenstadt aufgebaut.

Dort dreht das Team mehrere Szenen mit Nebendarstellern, zunächst an der Lange Straße, später dann vor dem Haupteingang des U-Turms. Dort blickten vor allem die Schülerinnen und Schüler der dortigen Berufskollegs überrascht auf das emsige Treiben der Filmleute zur Schulschluss-Zeit.

Am Donnerstag wird es einen dritten Drehtag auf Dortmunder Gebiet geben. Der genaue Ort steht noch nicht fest. Rund um das Set herrschten strenge Corona-Auflagen. Jeder Anwesende wurde vor Ort auf das Coronavirus getestet. Bereits im April hatte die Produktionsfirma in Dortmund gedreht.

Mordfall im Dortmunder Hafen

In „Gier und Angst“ nimmt die Dortmunder Mordkommission ihre Arbeit auf, nachdem auf dem Hafengelände ein Vermögensberater erschossen aufgefunden wurde. Das Erste zeigt „Gier und Angst“ nach bisherigem Stand im ersten Halbjahr 2022.

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Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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