DSW21 schenkt dem Klinikum Dortmund dringend benötigte Ausrüstung

Coronavirus

Schutzausrüstung ist derzeit Mangelware. Sie wird besonders in Krankenhäusern zur Mangelwaren – auch im Klinikum Dortmund. Die Dortmunder Stadtwerke können helfen.

Dortmund

08.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie sind in der Corona-Krise heiß begehrt: Schutzmasken. Das bedeutet Lieferengpässe und hohe Preise auf dem Zweitmarkt – besonders für Krankenhäuser ein Problem.

7.000 Schutzmasken für das Klinikum

Deshalb ist es wichtig, überschüssige Schutzausrüstung dort hinzubringen, wo sie benötigt wird. Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) spendeten deshalb 7.000 FFP2-Masken an das Klinikum Dortmund. „Eine Selbstverständlichkeit“, so DSW21-Vorstand Guntram Pehlke.

Für das Klinikum kommt die Spende „wie gerufen“, erklärt Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung. Die Masken werden für Mitarbeiter benötigt, die infizierte Patienten behandeln.

Symbolische Maskenübergabe mit genug Abstand vor dem Klinikum (v.l.): Jörg Jacoby (Finanzvorstand DSW21), Rudolf Mintrop (Geschäftsführer des Klinikums), Michael Schneider (Betriebsratsvorsitzender DSW21) und Harald Kraus (Arbeitsdirektor DSW21) Corona Coronavirus Covid19 Covid-19 Klinikum Stadtwerke Medizin Schutzmaske FFP2

Symbolische Maskenübergabe mit genug Abstand vor dem Klinikum (v.l.): Jörg Jacoby (Finanzvorstand DSW21), Rudolf Mintrop (Geschäftsführer des Klinikums), Michael Schneider (Betriebsratsvorsitzender DSW21) und Harald Kraus (Arbeitsdirektor DSW21) © DSW21

Die Spende ist für DSW21 kein Problem. Früh sei eine größere Menge Schutzmasken besorgt worden und mehr sei unterwegs, so DSW21-Finanzvorstand Jörg Jacoby. Außerdem werde geprüft, ob Masken in der DSW21-Schneiderei hergestellt werden können, die dann auch verteilt werden sollen.

Interne Maßnahmen, die laut DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus auch „greifen“, erledigen den Rest. Bei den Fahrern habe es bis jetzt noch keine Corona-Infektion gegeben.

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Deshalb habe der Betriebsrat der Spende auch zugestimmt. Im Klinikum werden die Masken „sehr viel dringender gebraucht“, findet der Vorsitzende Michael Schneider. Denn die Menschen, die dort arbeiten, „leisten großartige Arbeit und verdienen jede Unterstützung“.

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