Dunkle Wolken im Südosten

Löttringhausen Dunkle Wolken über dem Dortmunder Südosten. Hände ringend sucht der Dorfvereins-Vorsitzende Hans-Jürgen Grotjahn nach einer Begegnungsstätte für die Jugendlichen in Löttringhausen.

09.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dunkle Wolken im Südosten

<p>Die maroden Container auf dem Gelände der Langelohschule sind für den Löttringhauser Dorfvereins-Vorsitzenden Hans-Jürgen Grotjahn als Jugendtreff nicht mehr nutzbar. Unterdessen müssen die Schüler an der Löttringhauser Straße noch bis zur Fertigstellung des Ganztages-Komplexes warten, ehe sie hier ausziehen dürfen. Lukas</p>

Bis vor einem halben Jahr dienten zwei Container auf dem Gelände der Langelohschule als Jugendtreff, werden aber von der Schule nicht mehr zur Verfügung gestellt.

"Das war auch nicht das Wahre", deutet Grotjahn vor Ort beim Besuch des erheblich abgenutzten Container-Verbundes auf die auf den ersten Blick erkennbaren Löcher in der Außenwand. Sorgen bereitet dem Hombrucher CDU-Fraktions-Vorsitzenden auch die Tatsache, dass die DRK-Altenbegegnungsstätte bald nicht mehr im Schulgebäude untergebracht sein wird: "Die Schule will für den Ganztagsbetrieb alle Räume selbst nutzen."

Mitstreiter gefunden

Auf der Suche nach einer neuen und sinnvollen Bleibe für die Jugendlichen hat Grotjahn einen wichtigen Mitstreiter gefunden: Klaus Graniki, Geschäftsführer der DOGEWO21, hält Ausschau nach einem geeigneten Grundstück. Der erste "Fund", nördlich der Aufenangerstraße, in der Nähe des Norbertzentrums wurde ins Auge gefasst. Grotjahn: "Leider eignet sich das Grundstück nicht als Baugrund."

Die Suche geht weiter. Schön wäre Neubau, so die Visionen des Dorfvereins-Vorsitzenden. Zudem will er die Jugendlichen mit attraktiven Angeboten "locken": "Mehrere PC wären wie in Hombruch eine gute Sache; nur mit einem Kickerautomaten kann man die Jugend nicht mehr packen."

An zwei bis drei Abenden in der Woche solle die Bezirks-Jugendpflegerin Angelika Schmidt zusammen mit ihren pädagogischen Mitarbeitern im neuen Domizil die Betreuung übernehmen, blickt Grotjahn in seine "Glaskugel".

Beim Spaziergang durch das Langelohzentrum gehen die Gedankenspiele und die Suche weiter. Auch in der Einkaufs-Stätte hatte der CDU-Mann die eine oder andere Immobilie im Visier: "Da waren schon einige schöne Räume dabei." Kurios: Als ein geeignetes Ladengeschäft leer stand, kam ihm einer seiner größten Für-Sprecher in die Quere: Die DOGEWO21 eröffnete dort unlängst ihr Bezirks-Büro.

Es brennt

Grotjahn will unbedingt verhindern, dass es für die Jugendlichen in Löttringhausen zappenduster wird: "Es brennt, wir wollen nicht Zustände wie in anderen Stadtteilen erleben; also muss hier auch bald etwas passieren!" -as

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