Durstlöscher um die Ecke

Pilotprojekt: Wassersprudler im Wohn- und Pflegezentrum St. Josef

22.05.2007 / Lesedauer: 2 min

«Bisher brauchen wir 120 Wasserkästen pro Woche. Das ist natürlich auch ein Kostenfaktor», berichtet Heimleiter Hubert Krampe. Deshalb hat die Caritas nun in Kooperation mit DEW21 das Pilotprojekt gestartet. Ältere Menschen trinken oft zu wenig. Dies kann zum Teil schwere gesundheitliche Auswirkungen haben. «Mit den neuen Wassersprudlern möchten wir unsere Bewohner gezielt zum Trinken animieren», schildert Hubert Krampe. Positiver Nebeneffekt: Der zentrale Standort ist auch Begegnungspunkt und dient somit der Kommunikation. Nach einer Testphase wird entschieden, ob das Angebot auf die ganze Einrichtung ausgeweitet wird. Dann soll in jedem Wohnbereich ein Wassersprudler stehen. Die DEW als Energiedienstleister sorgt für die Lieferung, Montage und Wartung der Geräte. «Zum Komplettangebot gehören dabei auch die kontinuierlichen Untersuchungen der Wasserqualität», erklärt Geschäftskundenberater Jürgen Lindemann. Zweimal im Jahr wird das Wasser im Derner Pflegeheim getestet. Dem Argument, dass mancher Wasserspender sich später als Hort von Bakterien entpuppt, hält Lindemann entgegen, dass dies nur bei Geräten mit einem Ballon als Wasserreservoir vorkomme. «Unsere Geräte sind ans normale Leitungsnetz angeschlossen. Es ist das Wasser aus dem Kran, gekühlt und versprudelt.» Um immungeschwächte Menschen vor Keimen aller Art zu schützen, wurde eine thermische Keimsperre installiert. u.b. DEW21 bietet die unterschiedlichen Wasserspender auch anderen öffentlichen Einrichtungen an. Weitere Infos: Tel. 544-30 09.

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