EDG-Tochter wird nicht bevorzugt

Recycelte Böden

23.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Ob die FDP-Fraktion da wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen ist, fragt sich Matthias Kienitz, Pressesprecher der Entsorgung Dortmund (EDG). Vermuten die Liberalen doch hinter der Weigerung der Stadt, Recycling-Material von Privatunternehmen für den städtischen Straßenbau aufzukaufen (wir berichteten), «Geschäftsinteressen des Konzerns Stadt Dortmund». Damit solle die EDG-Tochter DOMIG vor Wettbewerbern geschützt werden, so die FDP-Fraktionschefin Dr. Annette Littmann. Für Kienitz ist das ausgemachter Blödsinn. Er wehrt sich gegen diesen unberechtigten Vorwurf. «Es gibt keine Bevorzugung der DOMIG.» Die städtische Entsorgungsfirma müsse sich wie jedes andere Unternehmen auch dem Wettbewerb stellen. Dass die Stadt Dortmund sich weigere, recycelte Böden der Firma Grothe anzunehmen, liege vermutlich an den Gütekriterien. So sei für nahezu alle Verwendungsmöglichkeiten eine gänzlich belastungsfreie Qualitätsstufe von Recyclingbaustoffen gefordert. Offenbar könne Grothe diese Messlatte nicht überspringen. ar

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