Eher Kornfeld als Sportanlage

TuS Scharnhorst sieht dringend Sanierungsbedarf

24.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Scharnhorst Die Verantwortlichen des TuS Scharnhorst haben eine Bestandsaufnahme der Sportflächen der Bezirkssportanlage an der Gesamtschule durchgeführt und klare Mängel festgestellt. Ausgehend von der vereinsinternen Sitzung von Anfang Mai, in der sie den Zustand der Sportflächen diskutiert haben, machten sich die Vorstände der Leichtathletikabteilung Harry Watzke und Botho Brzoska sowie Vereinsvorsitzender Wolfgang Matzanke vom sanierungsbedürftigen Zustand der Sportflächen ein genaues Bild. Matzanke: «Die große Sandplatzfläche ist fast vollständig bewachsen. Hier haben bis vor kurzem noch Beach-Volleyballspiele der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Scharnhorst stattgefunden.» Jetzt sei das nicht mehr möglich. Dringend fordern die Sportler einen Aushub. Und die Fläche müsste versiegelt werden, damit der neu aufzuschüttende Sand nicht nach kurzer Zeit wieder mit Pflanzen bewachsen sei. Den Sportabteilungen des TuS Scharnhorst dient diese Sandplatzfläche zur Vorbereitung auf Wettkämpfe und insbesondere für den Nachwuchsbereich zum Leichtathletik-Training. Auch die Abnahme der Sportabzeichen findet hier für alle Altersgruppen statt. «Dieser mittlerweile starke Pflanzenbewuchs und der an der davor liegenden Rasenfläche erinnern bald mehr an ein Kornfeld, als an eine Wettkampf- bzw. Trainingsfläche», kommentiert Matzanke. Ein regulärer Trainings- und Wettkampfbetrieb sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Das gilt auch für die angrenzenden Hart- bzw. Tartanplätze, auf denen von April bis Ende September die unterschiedlichen Aktivitäten stattfinden. Die Flächen seien teilweise so stark beschädigt, dass ein Spielbetrieb nur unter erschwerten Voraussetzungen möglich sei. Die angrenzenden Ballfang-Gitterwände weisen so starke Beschädigungen auf, dass Unfall- und Verletzungsgefahren nicht ausgeschlossen werden könnten. «Von den unzureichenden Spielfeldmarkierungen und nicht erklärbaren Bodenwölbungen ganz zu schweigen», so Matzanke. «Selbstverständlich ist unser Anliegen vereinsorientiert. Allerdings wissen wir auch, dass die Gesamtschule Scharnhorst diese Flächen für ihren Sportunterricht nutzt.» Er habe Mitte Mai den Scharnhorster Bezirksvorsteher Heinz Pasterny gebeten, sich für die Belange des Schul- und Vereinssports entsprechend einzusetzen.

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