Eike Immel im „Terrortunnel“

DORTMUND Fußball ist mitunter ein schmutziges Geschäft. Fürs Fernsehen trifft das auch zu. Das weiß Eike Immel, ehemaliger Nationaltorhüter, spätestens seit er sich im Dschungel-Camp des TV-Senders RTL einquartierte („Ich bin ein Star – holt mich hier raus“).

von Von Steffi Tenhaven

, 16.01.2008, 23:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eike Immel im „Terrortunnel“

Eike Immel - hier mit den Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach - sammelte nur vier von zehn möglichen Sternen ein.

Am Mittwochabend sank er noch tiefer. In die australische Dschungel-Kanalisation, die für den 47-Jährigen als „Terrortunnel“ präpariert wurde. Sprich mit allem, was schneller krabbelt als der Kicker. Kakerlaken, Spinnen, Mehlwürmer, Maden, Ratten, Ameisen, Aale...das komplette Ekel-Arsenal, mit dem RTL Quote macht. „Was für ein Albtraum“, klagte Eike Immel, der mit Helm und Kopfleuchte ausgerüstet in den Untergrund ging.

Zehn Sterne sollte er sammeln, Essen-Bons für die Camp-Kandidaten. Vier hat er geborgen. Geknickt trottete der Dortmunder zurück ins Dschungel-Camp. „Ich muss erst duschen, das ist so eklig. ich habe total versagt“, so sein Resümee. Mitleid hat er sich ausdrücklich verbeten.

Das kann er auch nicht erwarten. Nicht nach diesem Geständnis. „Ich habe noch nie in meinem Leben Wäsche gewaschen“, vertraute der Dortmunder mit Blick auf sein von der Dschungel-Prüfung mitgenommenes T-Shirt einer Mitstreiterin an. Die RTL-Redaktion hat‘s bestimmt vernommen. Vielleicht kommt bald die Show „Männer in der Waschküche“ auf den Schirm.

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