Ein Mittel, wie streitende Politiker ganz leicht beruhigt werden können

Nordost-Geschichten

In unserer Rubrik Nordost-Geschichten geht es heute um eine Pause während der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Scharnhorst, die überaus kreativ genutzt wurde.

Scharnhorst

, 16.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Mittel, wie streitende Politiker ganz leicht beruhigt werden können

Grünen-Politiker Raphael Frebel spielt in der Pause einer Bezirksvertretungs-Sitzung am Klavier. © Andreas Schröter

Liebe Leserinnen und Leser, ich habe mal grob überschlagen, dass ich in meinem Journalistenleben vermutlich so zwischen 350 und 400 Bezirksvertretungs-Sitzungen besucht habe. Und trotzdem habe ich jetzt in Scharnhorst eine Premiere erlebt: Zum allerersten Mal gab‘s in einer kleinen Pause musikalische Begleitung.

Nachdem die CDU-Fraktion um Sitzungsunterbrechung gebeten hatte, um sich zu einem der Tagesordnungspunkte noch kurz zu beraten, setzte sich Grünen-Vertreter Raphael Frebel an das Klavier, das am neuen Sitzungsort, dem King-Saal der Franziskus-Gemeinde, steht, und spielte ein paar besinnliche Melodien.

Das kam bei den Teilnehmern so gut an, dass es spontanen Applaus für Frebel gab.

Ich plädiere hiermit dafür, Klaviermusik verpflichtend in Pausen von politischen Sitzungen einzuführen. Das beruhigt die mitunter streitenden Gemüter ungemein. In Scharnhorst war das jedoch gar nicht nötig. Die Sitzung verlief ganz ohne Streit.

Machen Sie sich ein schönes Wochenende! Bis nächsten Samstag!

Ein Mittel, wie streitende Politiker ganz leicht beruhigt werden können

Andreas Schröter © privat

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