Ein Tag für den Ganztag

DORTMUND Als Präsentation und Würdigung der verlässlichen Betreuung an den 92 Offenen Ganztagsschulen in Dortmund veranstalteten Familien-Projekt und Fachbereich Schule am Donnerstag ihren ersten Aktionstag "Offene Ganztagsschule - stark für Eltern und Kinder" im Fritz-Henßler-Haus.

von Von Susanne Riese

, 17.04.2008, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weit mehr als die rund 500 von Familien-Projekt und Fachbereich Schule erwarteten Aktiven tummelten sich auf dieser bunten Leistungsschau der Schulen und Träger. In der Luft lag der Duft von Waffeln und Würstchen, aufgeregte Schüler wuselten durch die zahlreichen Stände der 13 Träger und städtischen Angebote für die Schulen, und strahlende Eltern beklatschten gerührt die vielen Aufführungen der Kinder.

Viele Mitmach-Angebote

Die kleinen Darsteller konnten sich nach ihrem großen Auftritt im Chor, an den Steeldrums, beim Schleiertanz, Akrobatik, Bauchtanz, beim Tanz- und Puppentheater oder Hip-Hop im Zelt oder Café etwas Neues ausprobieren: Teller-Jonglage beispielsweise oder Steeldrum-Spielen.

Bühnenschau und eine Ausstellung zeigten eindrucksvoll, wie umfangreich und interessant das Angebot an den Offenen Ganztagsschulen mittlerweile aussieht: Fast alle Sportarten bis hin zu Reiten und Klettern werden angeboten, es laufen Zirkus-Projekte, Schach, Entspannungsübungen, AGs zu Tierschutz, Eisenbahn, Natur und Streitschlichtung. Knackpunkte wie Hausaufgabenbetreuung, Förderung und Mittagessen scheinen an den meisten Schulen gelöst. „Die Angebotsbausteine haben sich entwickelt“, erklärt dazu Klaus Flesch vom Familienprojekt.

Gestaltungsmöglichkeiten

Entstanden sei ein Rahmen, der den Schulen Gestaltungsmöglichkeiten bietet, sagte Klaus Burkholz, Leiter des Familien-Pojekts, in einer Mini-Talkrunde. So könne jede OGS auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen.

An manchen Schulen besuche bis zu 85 Prozent der Kinder in den Offenen Ganztag, ab kommendem Schuljahr werden in Dortmund insgesamt 7600 Plätze an den 92 OGS-Schulen des Primarbereichs belegt sein.

Mit 50 Grund- und Förderschulen waren etwa die Hälfte der Schulen beim Aktionstag vertreten. „Hier zeigt sich, was sich seit dem Start 2003 entwickelt hat und was wir mit den 13 Mio. Euro machen, die jährlich in das Projekt fließen“, so Flesch. Die geballte Präsentation freute auch Schuldezernentin Waltraud Bonekamp: „Es macht Spaß, all diese Angebote zu sehen.“

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