Wegen des Coronavirus sollen alle Zuhause bleiben – trotzdem passieren viele Einbrüche

Kellereinbruch

Am Wochenende (21.-22.3.) sind drei Kellerräume eines Mehrfamilienhauses in Dorstfeld aufgebrochen worden. Und das obwohl die meisten Menschen zu Hause sein sollten.

Dorstfeld

, 23.03.2020, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einbrecher haben am Wochenende mehrere Keller aufgebrochen (Symbolbild).

Einbrecher haben am Wochenende mehrere Keller aufgebrochen (Symbolbild). © picture alliance / dpa

Die Dortmunder Polizei berichtete in der vergangenen Woche von Einbrüchen in mehrere Gartenlauben der Kleingartenanlage am Bolmker Weg nahe des Signal-Iduna-Parks. Am Wochenende (21.-22.3.) plünderten dann bislang unbekannte Täter das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Oespel-Kley.

Auf Facebook warnte nun eine Userin am frühen Montagmorgen (23.3.) vor Einbrechern, die in mehrere Keller an der Straße „Am Hartweg“ in Dorstfeld eingedrungen sein sollen. Auf Anfrage bestätigte Polizei-Pressesprecherin Nina Kupferschmidt zumindest einen gemeldeten Einbruch.

„Bislang unbekannte Täter sind am Wochenende in ein Mehrfamilienhaus Am Hartweg eingedrungen und haben drei Kellerräume aufgebrochen – dass sie mehrere Räume aufbrechen, wenn sie einmal drin sind, ist nicht unüblich“, sagt Nina Kupferschmidt. „Ob etwas entwendet wurde, wissen wir bislang nicht.“

Einbruch-Häufung wegen des Coronavirus?

Facebook-User berichten unter dem Einbruch-Post, dass auch bei ihnen Keller aufgebrochen wurden, obwohl sie aufgrund des Schutzes gegen das Coronavirus zu Hause geblieben seien.

„Ob es einen Zusammenhang mit dem Coronavirus geben könnte, bewerten wir derzeit nicht“, sagt Nina Kupferschmidt. „Keller- und auch andere Einbrüche gab es schon immer.“ Zudem sei es nun, wo alle zu Hause sein sollten, auch nicht unbedingt leichter für die Täter.

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