Matthias Hilgering ist während des Lockdowns so etwas wie ein Exot unter den Einzelhändlern des Westenhellwegs in Dortmund. Im Gegensatz zu den allermeisten Geschäften auf der Einkaufsmeile darf er seinen Weinhandel öffnen.
Matthias Hilgering ist während des Lockdowns so etwas wie ein Exot unter den Einzelhändlern des Westenhellwegs. Im Gegensatz zu den allermeisten Geschäften auf der Einkaufsmeile darf er seinen Weinhandel öffnen. © Johannes Bauer
Corona-Krise

Einsamer Händler auf dem Westenhellweg: „Man kommt sich verloren vor“

Matthias Hilgering ist mit seinem Weinhandel nicht im Lockdown - und ist es doch. Er verkauft Lebensmittel und darf öffnen. Aber: Was bringt ihm das, als Exot auf dem leeren Westenhellweg?

Er muss sich vorkommen, wie ein König ohne Land. Schaut Matthias Hilgering durch seine Schaufensterscheiben auf den Westenhellweg, sieht er minutenlang keinen einzigen Menschen. Nur ab und zu huscht mal jemand durch das trübe und triste Grau an diesem Freitagvormittag.

Nur 400 Passanten in der Stunde

„Ab 16 Uhr bricht es total ab“

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Redakteur
Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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